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Norddeutsche Neueste Nachrichten

11. Dezember 2017 | 23:58 Uhr

Mit Ruhe und Ostsee-Nähe punkten

vom

svz.de von
erstellt am 16.Aug.2013 | 08:13 Uhr

Warnemünde | Gut gelaunte Investoren, Mitarbeiter und Bauleute bei einem Richtfest sind ein guter Indikator dafür, dass ein Vorhaben wunschgemäß läuft. Im neuen Strandresort Markgrafenheide erinnert jetzt nur noch wenig an das Ostseeferienzentrum. "22 000 Tonnen Beton sind hier abgerissen worden", sagt Irmin Stintzing, neben Michael Rohde einer der zwei Geschäftsführer des Projektes. "Das entspricht 1466 Lastern", sagt er. Die Fläche erstreckt sich über 75 000 Quadratmeter.

Ein i-Tüpfelchen ist die direkte Versorgung

Die ersten Gäste dürfen in den Gästehäusern zu einem Probierpreis inklusive Baulärm Probe wohnen. "Die meisten sind begeistert von der Anlage", sagt Konstanze Rathner, eine von den fleißigen Frauen, die sich um Buchungen und Service kümmert. "Wir haben schon tolle E-Mails bekommen", sagt sie. "Die Häuser sind belegt", ergänzt Stintzing. Bisher sind es vorwiegend Gruppen mit vier Personen, die eines der Selbstverpfleger-Häuser buchen.

Auch Markgrafenheides Ortsbeiratsvorsitzender Jürgen Dudek (Rostocker Bund) ist des Lobes voll für die Anlage. "Das fügt sich hier gut ein, das ist gut gemacht, so entstehen Arbeitsplätze", sagt er. Ein Nebeneffekt: Die Rostocker Heide mit ihren Pfunden wie ruhige Lage, Waldreichtum und Wassernähe wird verstärkt ihr Publikum finden.

Gefunden ist bereits ein Top-Hotelier für die Spitzenposition des Leiters für das Resort: Diesen Job tritt Carsten Jaeckel (51) an, der noch kurze Zeit das Best Western Hanse Hotel Warnemünde leitet. "Ich freue mich auf die Aufgabe, auch wenn es nicht das erste, sondern bereits das dritte Objekt ist, bei dem ich zum Start da bin", sagt er.

Ein großes Plus wird die Strandversorgung sein - tagsüber unten Dünengrill, später und bei Bedarf oben ein Restaurant mit Dünenblick. Auch das soll bis April fertig sein. "Wenn es nach unseren Wünschen geht, wäre es schon zum Jahresende so weit", sagt Rohde. "Aber das ist auch eher eine Vision, von der wir nicht wissen, ob wir es wirklich schaffen können", sagt er.

Im Winter erfolgt der Innenausbau vom Hauptgebäude, wo es Schwimmhalle, Restaurants und weitere Räume gibt. Auch hier hoffen alle, etwas eher fertig zu werden. Passend zur Natur soll der Bereich in den Anlagen autofrei sein. Es gibt im Eingangsbereich Parkplätze, auf denen die Besucher ihre Autos abstellen sollen.

Auch Tourismusdirektor Matthias Fromm ist mit dem Strandresort zufrieden. "Es ist eine Bereicherung für Markgrafenheide", sagt er. Er ist froh, dass die Heide als eine wichtige Säule in das Tourismuskonzept der Hansestadt aufgenommen wird. Der Wunsch nach Erholung in Gebieten zwischen Wald und Wasser würde wachsen.

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