Konzerte in privater Atmosphäre : Mit Musik durch die Nacht

Mit Querflöte und Piano lockten Ulrike Kunzmann (l.) und Sabine Tkaczick (r.) die Rostocker an. Fotos: Christine Zimmermann
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Mit Querflöte und Piano lockten Ulrike Kunzmann (l.) und Sabine Tkaczick (r.) die Rostocker an. Fotos: Christine Zimmermann

Die Winterserenade lockt zahlreiche Künstler und Besucher in die Östliche Altstadt

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11. Januar 2016, 16:00 Uhr

Die diesjährige Winterserenade hat am Sonnabend wieder viele Besucher in die Rostocker Altstadt gelockt. An verschiedenen Orten hatten die Anwesenden die Gelegenheit, den Musikern zu lauschen. Ob Buchladen, Café, Restaurant oder Kirche – alltägliche Orte verwandelten sich in eine Kulturstätte und zu jeder vollen Stunde begannen die Konzerte in einer privaten Atmosphäre.

„Für uns ist es eine Tradition“, sagt Carolin Pries, Mitarbeiterin im Buchladen und ergänzt: „Wir beteiligen uns schon ein paar Jahre an der Winterserenade.“ Der Verkaufsraum ist bis zum letzten Platz gefüllt, einige Besucher stehen sogar, als Marita Gronau mit ihrem Tenorsaxofon das Konzert beginnt.

Auch in der Likörfabrik herrscht ein großer Andrang, um Ulrike Kunzmann an ihrer Querflöte und Sabine Tkaczick am Piano zu erleben. Die beiden sind Kolleginnen an der Musikschule und so hat sich ihr Zusammenspiel über die Jahre entwickelt, erzählt die Pianistin. Am Ende des Abends spielt das Duo noch einmal in der Nikolaikirche, in der Kombination Orgel und Querflöte.

Die Besucher sind von den Künstlern der Winterserenade begeistert und belohnen sie mit langem Applaus. „Insgesamt gefällt mir die Winterserenade sehr gut, man lernt viele Gebäude kennen“, sagt Stephan Quest. Julia Kittner ergänzt: „Es ist schön, einen Einblick in jene zu bekommen, in die man sonst nicht reinblickt.“ Beide sind sich einig, dass an diesem Abend für jeden Geschmack etwas dabei ist, ob musikalisch oder architektonisch. Beim Abschlusskonzert musizierten neben dem Kammerorchester des Konservatoriums dann erneut auch noch einzelne Künstler. So auch Julia Lehne alias Kasjopaja mit ihrer Harfe. Sie zog die Besucher besonders in ihren Bann und gab mehrere Zugaben.

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