Warnemünder A-Ja-Resort eröffnet zu Ostern : Mit einem Bein direkt am Strand

<strong>Das A-Ja-Resort öffnet: </strong>Der Neubau entstand neben dem Neptun Hotel. Manager ist  Mathias Freiheit aus Rostock.<fotos>Georg Scharnweber</fotos>
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Das A-Ja-Resort öffnet: Der Neubau entstand neben dem Neptun Hotel. Manager ist Mathias Freiheit aus Rostock.Georg Scharnweber

Die ersten Gäste haben das A-Ja-Resort in Warnemünde bereits bezogen, während die Bauarbeiter draußen noch wieselflink arbeiten. Rund 43 Millionen Euro sind in den Bau investiert worden.

svz.de von
27. März 2013, 06:47 Uhr

Warnemünde | Die ersten Gäste haben das A-Ja-Resort in Warnemünde bereits bezogen, während die Bauarbeiter draußen noch wieselflink arbeiten. 233 Zimmer mit 420 Betten, das 4000 Quadratmeter große Nivea-Haus mit Seebad und Saunen, mehrere Restaurants und eine 24-Stunden-Einkaufsmöglichkeit sind der Kurzsteckbrief der kleinen Schwester des Hotels Neptun. 43 Millionen Euro sind in den Bau der 100-prozentigen Tochter der Deutschen Seereederei (DSR) investiert worden.

Das Warnemünder Hotel ist das erste Haus einer Kette, die ab 2014 jährlich mit bis zu drei Häusern an Top-Standorten an Gewässern und in den Bergen erweitert werden soll. Holger Hutmacher, Chef der A-Ja-Resorts, wird nicht müde, die Vorzüge des neuen Hauses zu preisen. Es funktioniert alles nach einem Baukastenprinzip, sodass sich die Gäste bezahlbaren Luxus zwischen zwei und vier Sternen leisten und selbst zusammenstellen können. Der Startpreis liegt bei 39 Euro pro Person, in den Suiten sind es 79 Euro. "Bei uns gibt es keine Seidentapeten, wir legen das Augenmerk auf drei Bs, die für Blick, Bad und Bett stehen", sagt er.

Neuer Direktor ist Matthias Freiheit, ein gebürtiger Rostocker. "Ich bin Feuer und Flamme für das Konzept", sagt er und offenbart: "Für mich ist das eine touristische Revolution." Das Feedback auf das Konzept sei groß, allein im sozialen Netzwerk Facebook habe es 20 000 Fans gewonnen. Für den Direktor stehen neben den Gästen die 92 Mitarbeiter im Mittelpunkt. Für sie gibt es auch einen Restaurant-Bereich mit den gleichen Speisen wie für die Gäste. Bei einem müssen die Gäste - im Gegensatz zur großen Schwester Neptun - Abstriche machen: Der Service ist an dieses Niedrig-Preis-Budget angepasst. Es gibt weder Kofferträger, Minibars noch andere Extras. Die Restaurants sind pfiffig, aber preiswert gestaltet. Von ersten Gästen war zu hören, dass sie diese Essbereiche mit den langen Tischen eher an Kantinen als an ein Restaurant erinnern. Barock heißt ein Café-Bereich, in dem die "Barockstühle" aus Plastik sind.

Hutmacher erklärt die Vorteile des Hotels: "Mit einem Bein ist man quasi am Strand, mit dem anderen auf der Promenade." Am Café gibt es einen Aufzug für Menschen mit Rollstuhl und Eltern mit Kindern. Zudem gibt es einen Wellnessbereich. Das A-Ja-Resort hat aus dem ehemaligen Spaßbad "Samoa" das "Seebad" gemacht, das nicht nur Hotel-Gästen offensteht.

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