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Norddeutsche Neueste Nachrichten

19. November 2017 | 00:35 Uhr

Mit dem Fernbus von Rostock nach Berlin

vom

svz.de von
erstellt am 12.Apr.2013 | 06:31 Uhr

Warnemünde | Vom Strandkorb direkt ans Brandenburger Tor - das ist ab dem 25. April mit der neuen Linie von MeinFernbus möglich. Bis zu fünf Mal täglich fahren dann Busse vom Ostseebad nach Berlin. Der einzige Zwischenstop: Der Omnibusbahnhof in Rostock. Damit bietet das Unternehmen die derzeit einzige Direktverbindung in die Hauptstadt an. "Wir bieten eine kostengünstige und schnellere Reisealternative zur Deutschen Bahn an", sagt Panya Putsathit, Geschäftsführer von MeinFernbus.

In Berlin gibt es weitere Anschlussmöglichkeiten, unter anderem nach Leipzig, Frankfurt am Main, Dortmund oder München. Bis zu 78 Fahrgäste können in den Bussen reisen. Die Tickets kosten zwischen elf und 19 Euro für eine einfache Fahrt und sind unter anderem online oder direkt beim Busfahrer erhältlich. Gruppenkarten können ab drei Personen gebucht werden. Fahrräder können gegen einen kleinen Aufpreis mitreisen. "Die Busse sind komfortabel ausgestattet, es gibt eine funktionierende Klimaanlage, Steckdosen und kostenfreies W-Lan. Jeder Gast kann neben seinem Handgepäck, zwei weitere Gepäckstücke mitnehmen", so Putsathit.

Fernbusse dürfen seit dem ersten Januar offiziell eingesetzt werden. Seit dem baut MeinFernbus sein Streckennetz immer weiter aus. Bis 2015 hat das Unternehmen nur ein Ziel: Expansion. "Momentan fahren 17 Linien 56 Haltepunkte an. Bis Ende des Sommers wollen wir 100 Busse für 130 Ziele einsetzen", verrät Putsathit. Ob noch eine weitere Verbindung für Rostock eingerichtet wird, ist noch unklar. Das sei abhängig von der Nachfrage und den Wünschen der Reisenden. Fakt ist: MeinFernbus will "die Straßen grüner machen". Damit spielt die Firma nicht nur auf die auffällige Lackierung der Busse an, sondern auch auf den ökologisch nachhaltigen Transport. "Wir fahren mit einem niedrigen Dieseleverbrauch und sind damit eines der umweltfreundlichsten Verkehrsmittel", betont der Geschäftsführer. Dass das bei den Nutzern gut ankommt, zeigen die Zahlen. Vor knapp einem Jahr hat das Unternehmen die erste Linie auf die Straße geschickt. Bis dato haben rund eine halbe Million Menschen MeinFernbus genutzt. Die Tendenz steigt mit dem Ausbau des Fuhrparkes. Dieser ist abhängig von den Partnern des Betriebes. In Rostock arbeitet die Firma Joost’s mit dem Unternehmen zusammen. "Dem Start der Buslinie steht also nichts mehr im Wege", sagt Putsathit.

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