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Norddeutsche Neueste Nachrichten

14. Dezember 2017 | 07:22 Uhr

FC Hansa Rostock : Mit Abwehrroutine ins Ost-Duell

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansas Innenverteidiger Matthias Henn macht sich bereit für das Heimmatch gegen die kampfstarken Magdeburger

von
erstellt am 12.Apr.2017 | 08:00 Uhr

Mit breiter Brust startet Fußball-Drittligist FC Hansa ins Ost-Duell gegen den 1. FC Magdeburg (Sonnabend, 14 Uhr Ostseestadion). Beim Aufeinandertreffen der beiden DDR- Traditionsvereine kann Hansa-Chefcoach Christian Brand wohl auf die Stamm-Viererkette der Rostocker bauen.

Innenverteidiger Matthias Henn musste am Wochenende gegen Mainz 05 II wegen einer Beckenverletzung (prallte beim 1:0-Sieg gegen den MSV Duisburg gegen den Pfosten) passen, mittlerweile ist der 31-Jährige aber wieder voll im Training – und voller Tatendrang gegen den Konkurrenten aus der Elb-Metropole. „Am Sonntag wäre das nichts geworden. Das Becken war komplett angeschwollen, ich hätte nur mit Schmerzmittel auflaufen können – und mich dann wahrscheinlich auch nur auf meine Bewegungen konzentriert. Das hätte in einem solch wichtigen Spiel niemandem geholfen“, sagt Matthias Henn und fügt hinzu: „Jetzt kann ich die Körner für Sonnabend sammeln.“

Vor einer zu erwartenden großen Kulisse – bereits jetzt sind mehr als 16 000 Eintrittskarten für den Ost-Klassiker verkauft – wollen die Hanseaten die drei Zähler in Rostock behalten. „Das steht außer Frage. Mit sechs Punkten aus zwei Spielen ist das Selbstvertrauen auch da“, so Henn.

Der Routinier warnt allerdings vor den kampfstarken und großen Angreifern des 1. FCM: „Mit Christian Beck oder auch Marius Sowislo kommt da eine gute Truppe auf uns zu, die immer für ein Tor gut ist – und vor allem
bei Standards Gefahr entwickelt.“ Aber mit der eingespielten Rostocker Viererkette weiß Henn um die Stärken des FC Hansa: „Wir spielen jetzt schon eine Weile in dieser Abwehrreihe zusammen, das ist auf jeden Fall gut für uns. Da passen dann die Automatismen, und jeder von uns weiß, was der andere tut, welche Wege er macht“, erklärt Matthias Henn.

Bischoff dabei



Gute Nachrichten vom Trainingsplatz des FCH: Spielgestalter Amaury Bischoff konnte gestern wieder voll trainieren. Nachdem der 30-Jährige im Match gegen den MSV Duisburg (1:0) beim Aufsetzen mit dem Fuß einen Schmerz in der Achillessehne spürte und deshalb am Sonntag in Mainz (4:2) ausfiel, absolvierte er ebenso wie Stefan Wannenwetsch individuelle Einheiten. Nicht dabei waren Tommy Grupe (Bauchmuskelzerrung) und Soufian Benyamina (eingeklemmter Nerv).

Heute ist einmal Training um 14.30 Uhr.

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