Baustart : Minister baggert den Radweg aus

Unter Anleitung von Jörg Melchert (r.) baggert Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) die erste Schaufel Erde für den geplanten Radweg zwischen Rövershagen und Niederhagen aus.
Unter Anleitung von Jörg Melchert (r.) baggert Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) die erste Schaufel Erde für den geplanten Radweg zwischen Rövershagen und Niederhagen aus.

Land bezahlt die 900 Meter lange Ausbaustrecke entlang der Landesstraße 221 von Rövershagen nach Niederhagen

svz.de von
18. März 2014, 10:00 Uhr

Mit rosafarbenen Holzpflöcken ist er bereits abgesteckt – der neue Radweg, der zwischen Rövershagen und Niederhagen entlang der Landesstraße 221 verlaufen soll. „Und wir wollen bis Ende Juni – pünktlich zur Tourismussaison – fertig sein“, sagte gestern Ronald Normann, der Leiter des zuständigen Straßenbauamtes in Güstrow.

Seit 2011 laufen bei der Landesbehörde die Vorbereitungen für den Radweg. In der Gemeinde herrschte aber schon viel länger der dringende Wunsch nach dem Neubau. Denn für die Bewohner aus Niederhagen gibt es bisher keinen Fuß- oder Radweg, wenn sie zur Schule oder zum Einkaufen nach Rövershagen kommen wollen. „Deshalb sind wir nicht nur froh, sondern richtig glücklich darüber, dass es jetzt endlich losgeht“, so Bürgermeisterin Dr. Verena Schöne (parteilos).

Zum Baustart schaute gestern auch Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) vor Ort vorbei. An der Kerzenscheune – dem vorläufigen Endpunkt des neuen und 2,50 Meter breiten kombinierten Geh- und Radweges – baggerte er statt eines Spatenstichs direkt mehrere Schaufelladungen voll Erde aus. Natürlich fachmännisch angeleitet von Jörg Melchert, Mitarbeiter des zuständigen Baubetriebes Strabag. „Mit dem Radweg erreichen wir nicht nur eine vernünftige Verbindung beider Orte, sondern auch eine wichtige und sichere touristische Route“, so Pegel.

Deshalb hat das Straßenbauamt auch den zweiten Teil des Radweges im Blick, der von der Kerzenscheune zum Kreisverkehr in Richtung Graal-Müritz führen könnte. „Doch da laufen erst noch die Renaturierungsmaßnahmen für den Radelbach“, so Normann. Möglicherweise könne dann kommendes Jahr mit den Planungen für die Fortsetzung der Strecke begonnen werden. Bis dahin könne der Weg durch Niederhagen genutzt werden, sobald der jetzt begonnene Radweg fertig ist.

Noch in diesem Jahr soll laut der Bürgermeisterin ein weiterer Radweg-Lückenschluss erfolgen: Und zwar entlang der B 105 vom Rövershäger Krug bis nach Gelbensande – Höhe Einmündung Eichenallee. Auch dieser 2,50 Meter breite Radweg ist ein Bauvorhaben des Landes. Da Teile davon aber innerorts liegen, werden die betroffenen Gemeinden finanziell beteiligt – die Höhe ist allerdings noch unklar.

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