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Norddeutsche Neueste Nachrichten

18. August 2017 | 10:56 Uhr

Rostocker Zoo : Mini-Robbe braucht Namen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Jungtier am 11. Juli geboren. Geschlecht bisher noch unklar. NNN freuen sich auf Vorschläge.

Mit einem liebevollen Stups drängt Robbenmama Lilly ihr Junges in Richtung Beckenrand. Dort wartet Zoo-Tierpflegerin Tina Kwapil, um zwischen den drei täglichen Fütterungsrunden mal nach dem jüngsten Zugang im Robbenbecken zu sehen. „Natürlich freuen auch wir Pfleger uns riesig, wenn es Nachwuchs gibt. Dass sich die Tiere fortpflanzen, ist ja auch ein Zeichen dafür, dass sie sich wohlfühlen“, so die 31-Jährige. Insgesamt ist das aktuelle Jungtier das bereits siebente Robbenbaby im Zoo.

Tina Kwapil ist – genau wie ihre Kollegen – ganz gespannt auf die Namensvorschläge der NNN-Leser für den am 11. Juli geborenen Robbennachwuchs. „Da wir das Geschlecht bisher noch nicht wissen, sollten weibliche und männliche Namen eingereicht werden. Und sie sollten den Namen der anderen Robben nicht zu sehr ähneln, das verwirrt die Tiere beim Training“, sagt Tina Kwapil. Neben den frisch gebackenen Eltern, Mama Lilly (10 Jahre alt) und Papa Flossi (15), gibt es im Rostocker Zoo noch die Robbendamen Susi (27) und Hanja (19).


Nächtliche Geburt lief
komplikationslos


Ebenfalls voller Vorfreude auf die Einsendungen ist die Ostseesparkasse Rostock (Ospa), langjähriger Pate der Rostocker Robben und Partner des Zoos. „Wir freuen uns über die zahlreichen Vorschläge, die bei den NNN ankommen. In einem Blog der Ospa kann dann abgestimmt werden“, sagt Katrin Stüdemann. „Den passenden Namen zu finden, wird bestimmt nicht leicht, denn er soll ja kurz und einprägsam sein. Vor Jahren haben wir beispielsweise unser Patentier auf den Namen ,Flossi’ taufen können“, so die Unternehmenssprecherin.

Völlig unbeteiligt von der Namenssuche schwimmt aktuell die kleine Robbe durch das Becken und wird dabei von den begeisterten Zoo-Besuchern bestaunt. Immer wieder versteckt sich der oder die Kleine unter dem Holzsteg oder ruht sich auf dem Rücken der Mama aus. Dass die jüngste Robbe schon stattlich aussieht, ist laut der Tierpfleger absolut gewollt. „In der freien Wildbahn ist es auch so. Da die kleinen Robben bei Ebbe geboren werden, werden sie vier bis sechs Wochen kräftig von der Mutter mit Milch gesäugt, damit sie schnell fit sind und bei der Flut mitschwimmen können“, weiß Tina Kwapil, die seit drei Jahren für die Robben zuständig ist.

Bereits bei der Geburt würden Jungtiere zwischen 9 und 12 Kilogramm wiegen. Genaue Daten zu Größe und Gewicht haben die Pfleger aber nicht, denn das Jungtier wurde bisher nicht untersucht. „Das lief alles ganz natürlich und ohne tierärztliche Begleitung. Die Geburt muss in der Nacht passiert sein, denn als wir früh zum Dienst kamen, lag an Land noch die Nachgeburt und das Kleine schwamm schon mit der Mutter im Becken“, sagt Rita Hofgärtner (24), die ebenfalls für die Betreuung der Robben zuständig ist.


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erstellt am 30.Jul.2016 | 08:32 Uhr

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