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Norddeutsche Neueste Nachrichten

24. November 2017 | 19:52 Uhr

Rostock : Millionenschaden bei Baustoffwerk-Brand

vom
Aus der Onlineredaktion

Die Ursache des Feuers, das am Dienstag im Keller eines Maschinenhauses ausgebrochen war, ist noch unklar.

Nach dem Brand im Kalksandsteinwerk Kavelstorf (Landkreis Rostock) steht die Produktion für längere Zeit still. „Wir rechnen mit einem Millionenschaden, aber das Werk soll repariert und weiterbetrieben werden“, sagte Ulrich Melzer, Geschäftsführer der Heidelberger Kalksandstein GmbH (Durmersheim), zu der das Werk Kavelstorf gehört.

Die Ursache des Feuers, das am Dienstag im Keller eines Maschinenhauses ausgebrochen war, ist noch unklar, wie ein Polizeisprecher gestern sagte. Nach den Ermittlungen gebe es bisher keine Hinweise auf ein Fremdverschulden oder eine Straftat. Der Brand hatte den rund 500 Quadratmeter großen Keller, in dem auch Pressen für die Mauersteine stehen, voll erfasst. „Das war das Herz der Produktion“, sagte Melzer. Weil viel Hydrauliköl aus schweren Maschinen austrat, hatten sieben Feuerwehren einen Schaumteppich gelegt. Unklar sei noch, ob die Steuerung der Anlage oder auch die schweren Produktionsmaschinen irreparabel geschädigt wurden. Der Strom sei abgestellt, so dass auch Computer für die Ursachenforschung noch nicht wieder hochgefahren werden konnten, erläuterte der Firmenchef. Das Werksgelände ist eingezäunt, die Produktionshalle verschlossen.

Das Feuer war etwa mit Beginn der ersten Schicht ausgebrochen. Die Beschäftigten aus Kavelstorf sollen die Lieferaufträge der Baufirmen aus dem Lagerbestand abarbeiten oder nach Demmin umgesetzt werden, wo die Firma ein weiteres Baustoffwerk betreibt.

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