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Norddeutsche Neueste Nachrichten

17. Oktober 2017 | 04:10 Uhr

Rostock : Mietpreis zieht weiter an

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Pro Quadratmeter werden im Schnitt 20 Cent mehr fällig #wirkoennenrichtig

Laut neuem Mietspiegel für Rostock ist der durchschnittliche Quadratmeterpreis im Jahr 2016 um 20 Cent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Er liegt jetzt bei 5,89 Euro. Bei 207 593 Einwohnern am Stichtag 30. November gebe es kaum Leerstand, erklärt das Bauamt. Das habe Auswirkungen auf die Miethöhen.

So heißt es aus dem Amt: „Auch wenn der durchschnittliche Mietpreis noch als moderat anzusehen ist, so muss man insgesamt feststellen, dass der überwiegende Teil der Werte der einzelnen Mietspiegelfelder gestiegen ist.“ Der Markt für Mietwohnungen sei angespannt. Der Mietspiegel bildet die Nettokaltmieten für nicht preisgebundene Wohnungen vergleichbarer Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage ab. Dabei finden auch energetische Ausstattung und Beschaffenheit Berücksichtigung, die in der Hansestadt üblicherweise Standard sind.

In seiner zehnten Auflage berücksichtigt das Papier Mieten, die im Zeitraum vom 1. Oktober 2012 bis zum 30. September 2016 vereinbart oder verändert wurden. Die Daten wurden auf Ausreißer untersucht und in der Basistabelle den entsprechenden Feldern zugeordnet. Nach Aussonderung von jeweils einem Sechstel der niedrigsten Mieten und einem Sechstel der höchsten Mieten sowie der Ermittlung eines Mittelwertes wurde dann die Darstellung der Ortsüblichkeit in der Mietspiegeltabelle mit einem Unter- und einem Oberwert vorgenommen. Als Orientierungshilfe wird zusätzlich der Mittelwert abgebildet.

Dem Arbeitskreis Mietspiegel gehören neben der Stadtverwaltung auch Wiro, Mieterverein, Haus- und Grundeigentümerverein, Immobilienverband Deutschland IVD Nord, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Fides Immobilia Immobilien Verwaltungs GmbH & Co. KG sowie sieben Wohnungsgenossenschaften an.

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