Bau-Geschehen : Mehr Platz für die Hortkinder

Freuen sich über den neuen Hort: Felicia, Perry, Roxana, Jette, Lea, Stan-Ole und Kalle (v. l.) werden in diesem Jahr eingeschult und besuchen dann auch den Hort, der von Simone Paschen geleitet wird. Die Kosten für die Baumaßnahme hat die Gemeinde getragen. Und mit der Umsetzung sind der stellvertretende Bürgermeister Dr. Wolfgang Schulz (l.) und Sergio Achilles, Geschäftsführer vom Trägerverein Institut Leben und Lernen, richtig zufrieden.
Freuen sich über den neuen Hort: Felicia, Perry, Roxana, Jette, Lea, Stan-Ole und Kalle (v. l.) werden in diesem Jahr eingeschult und besuchen dann auch den Hort, der von Simone Paschen geleitet wird. Die Kosten für die Baumaßnahme hat die Gemeinde getragen. Und mit der Umsetzung sind der stellvertretende Bürgermeister Dr. Wolfgang Schulz (l.) und Sergio Achilles, Geschäftsführer vom Trägerverein Institut Leben und Lernen, richtig zufrieden.

Die Gemeinde Elmenhorst/Lichtenhagen hat 300 000 Euro in einen neuen Anbau für die örtliche Betreuungseinrichtung investiert.

svz.de von
11. Juli 2014, 14:00 Uhr

Hoch hinaus können ab sofort die Hortkinder der Gemeinde Elmenhorst/Lichtenhagen-Dorf. Schließlich hängt in ihrem neuen Bewegungsraum eine Kletterwand. Auch sonst bietet der gestern eingeweihte Hortneubau jede Menge Möglichkeiten für eine schöne Freizeitgestaltung.

122 Mädchen und Jungen werden wochentags zwischen 6 und 18 Uhr dort betreut. „Vorrangig aus der Gemeinde, aber auch aus umliegenden Orten“, sagt Einrichtungsleiterin Simone Paschen. Sie strahlte gestern mit der Sonne um die Wette. „Wir freuen uns riesig, weil wir jetzt mehr Platz für unsere Angebote haben“, sagt sie.


Während der Ferien
wird noch gemalert


Der Hort an den Mühlen, der sich in Trägerschaft des Instituts Lernen und Leben (ILL) befindet, verteilt sich auf zwei Gebäude auf dem Gelände der Grundschule: einen bunten Containerbau mit vier Gruppenräumen für Hausaufgaben, Theater, Musik, Bauen und Experimentieren sowie Toiletten und ein Büro, das sich bisher die Hortleiterin mit ihren sechs Mitarbeitern teilen musste. Dazu kommt das denkmalgeschützte Reetdachhaus, das Küche, Speiseraum und Toiletten beherbergt. Der daran angeschlossene und in die Jahre gekommene Anbau mit einem Gruppenraum wurde abgerissen und durch den Neubau ersetzt. „Und der passt wunderbar zum ländlichen Ambiente der Gemeinde“, lobt ILL-Regionalleiterin Beate Arndt. Die Fachwerk-Wände wurden in den hölzernen und lichtdurchfluteten Neubau integriert, die zwei neuen Räume sind großzügig gestaltet und vom Trägerverein ausgestattet worden.

Rund 300 000 Euro an Eigenmitteln hat die Gemeinde für das Bauvorhaben investiert. Durch unvorhergesehene Auflagen und Besonderheiten bei diesem Bau an historischer Substanz wurden etwa 30 000 Euro mehr ausgegeben, als ursprünglich angesetzt, heißt es aus der Kämmerei des zuständigen Amtes Warnow West. Die Bauarbeiten auf dem Gelände sind mit der gestrigen Einweihungsfeier aber noch nicht vorbei. „Wir als Träger werden in den Ferien noch die Räume im Container erneuern, ein Zimmer ist bereits gemalert“, so Beate Arndt. Und die Gemeinde plant, auch die vorhandenen Räume im historischen Altbau zu sanieren. Kinder und Erzieher waren gestern aber erst einmal froh, dass die einjährige Übergangszeit mit weniger Platz als gewohnt ein Ende hat. Ausgelassen wurde am Nachmittag mit den Eltern ein Mühlenfest gefeiert, damit sich auch die Großen überzeugen können, wie schön die Kinder in Lichtenhagen-Dorf ihre Freizeit verbringen können.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen