Medizin : Megabau weist in die Zukunft

Hell und modern sollen die Zentralen Medizinischen Funktionen der Uniklinik einmal aussehen. BBL-Geschäftsbereichsleiter Uwe Sander zeigt ein Stück der künftigen Fassade.
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Hell und modern sollen die Zentralen Medizinischen Funktionen der Uniklinik einmal aussehen. BBL-Geschäftsbereichsleiter Uwe Sander zeigt ein Stück der künftigen Fassade.

Modellstück zeigt künftige Fassade der ZMF der Uniklinik. Kosten- und Zeitpläne voll im Soll. #wirkoennenrichtig

svz.de von
07. April 2017, 22:00 Uhr

Es geht mächtig voran auf der größten Baustelle in MV: Keller- und Erdgeschoss der Zentralen Medizinischen Funktionen (ZMF) des Universitätsklinikums sind bereits fertig und auch das erste Obergeschoss wächst. Damit sich Mitarbeiter, Patienten und Anwohner bereits in der Rohbau-Phase ein Bild davon machen können, wie das fertige Gebäude nach dem Richtfest im September einmal aussehen soll, hat der landeseigene Betrieb für Bau und Liegenschaften (BBL) vorab ein Stück der Fassade auf der Baustelle aufstellen lassen.

„Die Musterfläche zeigt, mit welchen Materialien gearbeitet wird, wie viele Fenster eingebaut werden und wie hoch das Ganze am Ende wird“, sagt Uwe Sander, BBL-Geschäftsbereichsleiter für Hochschul- und Klinikbau. Mehr als 50 Firmen haben sich auf die Ausschreibung beworben, um das modernste medizinische Gebäude des Landes verkleiden zu dürfen. Den Zuschlag habe eine Firma aus Hessen bekommen, so Sander. Mit viel Glas, Aluminium und hellem Putz wird sich das ZMF-Gebäude optisch deutlich von den benachbarten abheben. „Die Chirurgie stammt aus den 20ern und die Innere Medizin aus den 50ern. Jetzt setzen wir ganz bewusst ein modernes Element dazwischen, um zu zeigen, was für ein technisch und medizinisch anspruchsvolles Zentrum dahinter steckt“, sagt Sander. Für 143 Millionen Euro sollen im ZMF Notaufnahme, Intensivstation, Tagesklinik, Labore und ein Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach entstehen. „Allein der Rohbau kostet 15 Millionen“, sagt Sander. „Aber damit liegen wir absolut im Kosten- und Zeitrahmen“, so der Bauexperte. Wenn der weiterhin eingehalten würde, könne im September Richtfest gefeiert werden. „Dann geht es drinnen weiter mit dem Einbau von Lüftung und Heizung“, so Sander. Statt wie derzeit 50 Personen werden dann täglich bis zu 200 Handwerker am ZMF arbeiten. Bauende und Inbetriebnahme sind für 2019 anvisiert.

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