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Norddeutsche Neueste Nachrichten

25. September 2017 | 00:53 Uhr

Warnemünde : Max und Vivi erklären die Baderegeln

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Sozialministerin Birgit Hesse stellt mit Partnern eine Kampagne für mehr Sicherheit am Strand vor

svz.de von
erstellt am 09.Mai.2014 | 10:00 Uhr

Max und Vivi sind künftig als eine Art Botschafter für Sicherheit am Strand unterwegs. Die beiden sind Comic-Figuren eines neuen Flyers aus dem Sozialministerium, der in Comicform zwölf Baderegeln erklärt. Die Anfangsbuchstaben der beiden Vornamen stehen für Mecklenburg und Vorpommern. Das Faltblatt ist gratis in Deutsch, Englisch und Polnisch in Tourismuszentralen und Hotels zu erhalten. Es ist Teil einer Kampagne für mehr Sicherheit beim Baden, die Sozialministerin Birgit Hesse (SPD) gestern im Hotel Hübner vorgestellt hat.

„Wir wollen, dass sich Badegäste in Mecklenburg-Vorpommern sicher fühlen“, sagt sie. Deshalb sei sie der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft, dem Deutschen Roten Kreuz und dem Arbeiter-Samariter-Bund sowie den ehrenamtlichen Mitarbeitern für ihren engagierten Einsatz sehr dankbar. Auch Hartmut Richter als Chef der Wasserschutzpolizei ist in diese Kampagne und das Vorhaben involviert.

Dr. Armin Jäger, Präsident der DLRG, zufolge können inzwischen nur noch 60 Prozent aller Menschen schwimmen. „Wir brauchen daher immer wieder Freiwillige, die diesen Dienst tun“, sagt er.

Bei der Vorstellung der Kampagne ging die Ministerin auch auf die dringend notwendige Novellierung des Rettungsdienstgesetzes in Mecklenburg-Vorpommern ein. „Davon sollen die Organisationen profitieren, wir streben an, dass sie für lebensrettende Einsätze eine Pauschale von der Krankenversicherung erhalten“, so Hesse. „Die Einsätze sind Teil der Rettungskette und müssen entsprechend vergütet werden“, sagt sie.

Neben der Kampagne für Sicherheit hat die Ministerin auch die Qualität des Badewassers eingeschätzt. „Die ist in diesem Jahr wieder hervorragend“, so Hesse. Von den 486 Badegewässern in MV sind 431 als ausgezeichnet eingestuft worden. Lediglich zwei Seen im Binnenland wurden als „mangelhaft“ eingeschätzt.

In Warnemünde und Markgrafenheide hat es schon 17 Mal die Blaue Flagge als Gütesiegel für Wasserqualität gegeben. In diesem Jahr wird sie schon zum 18. Mal sichbar für die Urlauber am Strand wehen. Auch das ist ein wichtiges Kriterium für Urlauber.

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