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Ausbildung : Mathias Wegner gehört zu den besten Jungmeistern

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

32-jähriger Metallbauer sticht mit Bestnote für seine Abschlussarbeit hervor.

svz.de von
erstellt am 26.Sep.2014 | 08:00 Uhr

Aluminium, Stahl und Glas – das sind die Werkstoffe, mit denen sich Mathias Wegner im täglichen Arbeitsprozess überwiegend befasst. Spezialisiert hat sich der gelernte Metallbauer mittlerweile in erster Linie auf den Alu-Konstruktionsbau. Er entwirft am Computer ganze Häuserfassaden und setzt diese dann in der Werkhalle um. In den vergangenen drei Jahren war der Rostocker jedoch nicht nur in der Werkstatt seines Kröpeliner Unternehmens anzutreffen, sondern drückte für die Meisterausbildung zusätzlich die Schulbank – mit Erfolg. Erst kürzlich erhielt der 32-Jährige nicht nur seinen Meisterbrief, sondern gehörte mit der Abschlussnote von 2,2 auch zu den 20 Besten seines Jahrgangs.

„Ich habe mich schon früh für handwerkliche Arbeiten interessiert und viel mit Holz ausprobiert. Vor allem von meinem Vater habe ich mir damals viel abgeschaut“, erinnert sich Mathias Wegner zurück. Da ist es keineswegs verwunderlich, dass auch der Berufswunsch des 32-Jährigen in eine ähnliche Richtung abzielte. „In Sachen Holz war allerdings kein Ausbildungsplatz frei, daher habe ich mich für den Metallbau entschieden“, fügt der Rostocker an. Nach der Lehrzeit beim Elmenhorster Unternehmen Kludt heuerte Mathias Wegner 2005 schließlich bei der Stellmach GmbH in Kröpelin an, die sich vor allem auf Metallbau und Fassadentechnik spezialisiert hat. „Rückblickend war dies der richtige Schritt. Vorher war ich eher in der Schlosserrichtung tätig, durch den Wechsel zum Alu-Konstruktionsbau ist die Arbeit jedoch wesentlich vielfältiger“, sagt der frisch gebackene Jungmeister.

Dazulernen wollte der junge Mann, der in seiner Freizeit Motorrad fährt, aber auch im neuen Unternehmen. So entschied er sich vor drei Jahren für die Meisterschule und drückte seitdem zweimal wöchentlich nach Feierabend die Schulbank. „Ich war vorher auf Montage, wollte mich daher verändern und mich auch fachlich fortbilden“, nennt der Metallbauer die Gründe dafür. „Anfangs habe ich gezögert, meine Freundin und ein guter Kumpel haben mir jedoch Mut gemacht, mich getrietzt“, erzählt der Blondschopf.

Neben der 40-Stunden- Woche im Kröpeliner Unternehmen standen freitags und sonnabends die Schulbücher im Mittelpunkt. Werkstoffkunde, Arbeitspädagogik oder Schweißtechnik gaben den Ton an. „Am Ende hat sich der Aufwand definitiv gelohnt. Vor allem in mein Meisterstück habe ich viel Herzblut investiert“, sagt Wegner nicht ohne Stolz. Zu Recht, denn mit seinem aus Aluminium gefertigten Teilsegment einer Eckfassade verdiente sich der Rostocker die Bestnote von 1,0.

Sichtlich zufrieden ist übrigens auch Chef Olaf Stellmacher: „Ich bin stolz darauf, einen der besten Absolventen in meinem Unternehmen zu wissen. Das spricht dafür, dass wir fachlich gut aufgestellt sind“, sagt er.

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