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Norddeutsche Neueste Nachrichten

12. Dezember 2017 | 11:33 Uhr

nahverkehr : Masterplan für Straßenbahnen und Busse

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

RSAG stellt neues Verkehrskonzept „Mobil 2016“ vor / Ab Januar 2016 gibt es viele Änderungen in der Linienführung

von
erstellt am 16.Jul.2015 | 15:00 Uhr

Die lang erwartete Campuslinie kommt – allerdings erst Ende 2018. Dafür gibt es andere Veränderungen im neuen Verkehrskonzept „Mobil 2016“, das die Rostocker Verkehrsbetriebe (RSAG) nun mit Bau- und Umweltsenator Holger Matthäus (Grüne) vorstellten.

Erst kürzlich beschlossen OB Roland Methling (parteilos) sowie die RSAG-Vorstände Jochen Bruhn und Michael Schröder den Nahverkehrsplan der Hansestadt für die nächsten 15 Jahre. Dieser dient als Planungsgrundlage für „Mobil 2016“. Relevant sei ebenso der sogenannte „Modal Split“. „Das bedeutet die Verteilung des Verkehrs auf verschiedene Transportmittel“, beschreibt Matthäus.

Um der gesetzlichen Vorgabe gerecht zu werden, sind Anpassungen bei der RSAG nötig: „Größere Liniennetz- und Fahrplanänderungen seien zuletzt vor 13 Jahren vorgenommen worden“, sagt Michael Schroeder, Technischer Vorstand der RSAG. Deshalb sei es an der Zeit für grundlegende Veränderungen in der Verkehrsführung. Nach Analyse der Kundenbedürfnisse stehen folgende Anpassungen im Liniennetz fest:

Im Bereich Straßenbahn

• Linie 2 fährt ab dem 4. Januar nur noch im 20-Minuten-Takt. Außerdem wird sie künftig in Reutershagen, anstatt am Südblick, enden. Am Sonntag wird keine Straßenbahn den Kurt-Schumacher-Ring bedienen.

• Linie 4 fährt über die Lange Straße bis zur Haltestelle Mensa.

• Linie 6 ist künftig auch abends im Einsatz.

• Sonnabends werden die meisten Linien im 15 Minuten Takt verkehren.

Im Bereich Bus

• 16 neue Haltestellen sind geplant.

• Linie 25 wird verstärkt.

• Die neue Buslinie 39 verbindet Lütten Klein, Schmarl, Evershagen, Schutow und Reutershagen .

• Verlängerung der Buslinien durch den Warnowtunnel bis Lütten Klein Zentrum

• Neue Anbindung des Tweelviertels am Sonnabend mit Linie 27

• Ausweitung der Linie 22 bis 20.30 Uhr

• Einführung der Campuslinie von der Mensa bis zum Holbeinplatz (zunächst Bauarbeiten an der Straßen- und Haltestellenstruktur nötig)

• Verkürzung der Linie 27 auf den Abschnitt Hauptbahnhof-Klinikum Schillingallee

Damit agiere die Hansestadt auf „steigende Einwohnerzahlen, Neuansiedlungen von Industrie und Gewerbe, andere Freizeitaktivitäten und ständig wachsende Touristenzahlen“, erklärt Beate Langner aus der RSAG-Unternehmenskommunikation. Diese Entwicklungen hätten in den vergangenen zehn Jahren zu veränderten Fahrgewohnheiten geführt, heißt es. Jetzt fehle nur noch die Zustimmung des Landes zur geplanten Linienführung.

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