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Rostock: Polizei vermutet politischen Hintergrund : Massenschlägerei auf dem Hauptbahnhof

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Für eine große Schlägerei auf dem Rostocker Hauptbahnhof haben am Sonnabendabend etwa 15 Personen gesorgt. Die Gruppe kam von einer Demonstration gegen Rechts aus Greifswald zurück nach Rostock.

svz.de von
erstellt am 11.Dez.2011 | 07:53 Uhr

Rostock | Für eine große Schlägerei auf dem Rostocker Hauptbahnhof haben am Sonnabendabend etwa 15 Personen gesorgt. Die Gruppe kam gegen 19 Uhr von einer Demonstration gegen Rechts aus Greifswald zurück nach Rostock. Beim Verlassen des Zuges griffen sie auf dem Bahnsteig 3/6 eine andere Personengruppe körperlich an. Später ließen sie auch im Zwischengeschoss, in der Vorhalle Nord und auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofes die Fäuste fliegen und griffen weitere Personen und Gruppen an.

Beamte der Bundespolizei, die vor Ort waren, erhielten sofort Unterstützung von weiteren Kräften der Landes- und Bundespolizei. Insgesamt kamen 26 Beamte zum Einsatz.

Zu viel Aufregung für eine Frau, die Zeugin der Schlägerei wurde: Die unbeteiligte Reisende erlitt Herzrhythmusstörungen und wurde mit einem Rettungswagen ins Klinikum Südstadt gebracht.

Die Polizei vermutet auch politische Motive: "Als Grund für die Auseinandersetzung kann das Aufeinandertreffen von linksorientierten und rechtsorientierten Personengruppierungen nicht ausgeschlossen werden", teilt die Bundespolizei mit. Sie ermittelt jetzt wegen Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung und Verdacht des Landfriedensbruchs.

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