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Norddeutsche Neueste Nachrichten

19. November 2017 | 19:03 Uhr

Warnemünde : Marke und Münze zum Jubiläum

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Sonderpostzeichen und Gedenkmünze zum 150. Jahrestag der Seenotretter im Hause des Lotsenkapitäns Stephan Jantzen präsentiert

svz.de von
erstellt am 08.Mai.2015 | 12:00 Uhr

Die Arbeit der Seenotretter ist jetzt doppelt anerkannt worden: Im Informationszentrum der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) Am Leuchtturm 1 hat es gestern einen historischen Tag gegeben: Mit dem Erscheinen der 62-Cent-Briefmarke und einer Gedenkmünze zum 150. Jubiläum der Gesellschaft hat die Bundesrepublik diese eigenfinanzierte Arbeit gewürdigt. Das geschieht bewusst an dieser Adresse: Denn in dem Haus, wo jetzt die Seenotretter ein modernes Informationszentrum betreiben, hat der Warnemünder Lotsenkapitän Stephan Jantzen gewirkt und mit seinen tapferen Männern 80 Menschen das Leben gerettet.

Außerdem: „Vor 25 Jahren ist die DGzRS auf ihre angestammten Stationen in Mecklenburg-Vorpommern zurückgekehrt, die Wiedervereinigung der Seenotretter aus Ost und West gehört zu den Erfolgsgeschichten der deutschen Einheit“, sagt Gerhard Harder, ehrenamtlicher DGzRS-Vorsitzender. Und auch Ministerialdirektor Bruno Kahl aus dem Bundesministerium für Finanzen findet anerkennende Worte: „Der Einsatz der Seenotretter geht über das hinaus, was man von Menschen erwarten kann, die Männer riskieren nicht selten ihr Leben für andere, das bewundere ich“, sagt er. Sie seien 365 Tage im Jahr unermüdlich für andere im Einsatz.

Die neue Briefmarke ist die vierte, die es bisher gegeben hat. Die erste von 1937 zeigt ein Motor-Rettungsboot, ein 26-Meter-Seenotretter folgt 1965 und 1990 ein Sammelschiffchen. Das Motiv der aktuellen Marke ist ein Gemeinschaftswerk: Der Hamburger Seefotograf Peter Neumann steuerte das Foto des Kreuzers „Wilhelm Kaisen“ bei, die Wellenlandschaft fing Fotodesigner Thomas Steuer aus Essen ein. Designer Andreas Ahrens aus Hannover hat beide Fotos zu einem Bild verschmolzen. Die Motive für die Gedenkmünze kreierte Prof. Joachim Dimanski aus Halle an der Saale. Es gibt sie in zwei verschiedenen Legierungen.

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