VEREINE AUS DER REGION :   Maritimes für den Nachwuchs

Das Frachtschiff Condor wurde 1986 zu einer schwimmenden Freizeitstätte für Kinder und Jugendliche umgebaut. Seinen Standort hat es am Schmarler Warnowufer erhalten.
Das Frachtschiff Condor wurde 1986 zu einer schwimmenden Freizeitstätte für Kinder und Jugendliche umgebaut. Seinen Standort hat es am Schmarler Warnowufer erhalten.

Wassersport und Projekte sind besonders beliebt / Viele Schiffe und Boote gehören zur Flotte des Vereins

von
31. Januar 2016, 09:00 Uhr

Das Jugendschiff „Likedeeler“, das nach einem Umbau 1986 von einem Frachtschiff zu einer schwimmenden Freizeitstätte für Kinder und Jugendliche seinen Standort am Schmarler Warnowufer erhalten hat, wird von dem gleichnamigen Förderverein betrieben. Die ehemalige „Condor“ ist zudem Schullandheim, außerschulischer Lernort sowie Träger und Ausrichter von Ferienfreizeiten.

Ziel war und ist es, so Vereinschef Wolfdietrich Barmwoldt, Jungen und Mädchen mit interessanten, maritimen Freizeitangeboten von der Straße zu holen und sie für den Wassersport und die Seefahrt zu begeistern. An Bord und auf dem vereinseigenen Außengelände finden Veranstaltungen statt, die für alle Kinder offen sind. Bernsteingestaltung wird ebenso angeboten wie maritimes Basteln oder das Knüpfen von Seemannsknoten.

Besonders beliebt aber sind der Wassersport und damit verbundene Projekte. „Das Angebot ist umfangreich, unsere Flotte groß“, sagt Barmwoldt, der ab 1988 Leiter der Einrichtung war und seit nunmehr zehn Jahren Vorsitzender des 1991 gegründeten Fördervereins ist. „Zu unserer Flotte gehören neben der ,Likedeeler’ vier Segelkutter, drei Rudermotorboote, ein Zeesboot, eine kleine Segelyacht, mehrere Segel-Optis und eine arabische Dau“, zählt der 74-Jährige auf. All diese Schiffe gilt es, in Ordnung zu halten, was ohne das ehrenamtliche Engagement einiger der 156 erwachsenen Vereinsmitglieder nicht machbar wäre. Unterstützung erfährt die vierköpfige hauptamtliche „Likedeeler“-Crew beispielsweise bei der Pflege des Außengeländes auch vom Jobcenter. „Zudem sind wir froh über etliche Rostocker, darunter Mitglieder der Bürgerschaft, Mitarbeiter des Hafenamtes sowie Anwohner, die uns sehr gewogen sind“, sagt Barmwoldt. Freunde hat die „Likedeeler“ übrigens in ganz Deutschland. Das auf dem Schiff befindliche Schullandheim wird von Klassen aus fast allen Bundesländern genutzt. Zudem haben auch andere Vereine, die ebenfalls Angebote für Kinder bereithalten, Aufnahme an Bord gefunden.





zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen