Tradition : Maritime Reise in die Historie

Das Waschzuberrennen auf dem Alten Strom war für Teilnehmer und Zuschauer wieder ein Riesen-Spaß. Hier hält sich „Modern Talking“ über Wasser.
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Das Waschzuberrennen auf dem Alten Strom war für Teilnehmer und Zuschauer wieder ein Riesen-Spaß. Hier hält sich „Modern Talking“ über Wasser.

Warnemünder Woche startet mit 2700 Teilnehmer beim Niegen Ümgang

svz.de von
07. Juli 2014, 10:00 Uhr

Die Einwohner des Ostseebads lieben ihre Traditionen. So hat der Niege Ümgang als Auftakt zur Warnemünder Woche jedes Jahr begeisterte Teilnehmer, die sich beim Umzug durch den historischen Ortskern einiges einfallen lassen. Vereine, Chöre und Händler haben sich am Sonnabend in der Seestraße formiert und präsentierten den Anwohnern alles, was den Warnemünder Alltag von damals bis heute ausmacht. Vom Trabbi bis zur Feuerwehr wurde der Fuhrpark des Umzugs auf Hochglanz getrimmt und die historischen Trachten aufgebügelt.

„Den Ümgang darf man als Einwohner auf gar keinen Fall verpassen“, sagte Siegfried Volcker stellvertretend für die rund 2700 Akteure. Das Publikum hatte sich am Straßenrand die besten Plätze gesichert. Der Spielmannszug Neuseddin, der Fanfahrenzug Neubrandenburg und die Schalmeienkapelle der FFW Malchin gaben den Takt an, als Ingeborg Regenthal vom Warnemünde-Verein pünktlich um 10 Uhr das Startzeichen gab. Dann zogen die Akteure erstmalig durch die Alexandrinen- und Poststraße und umgingen so das Baustellenchaos im Warnemünder Ortskern.

Dabei wetzten die Piraten des Open-Air-Theaters Grevesmühlen die langen Messer und Neptun erschien kunterbunt mit Meerjungfrauen und den Rostocker Seehunden. Shantychöre, Sportvereine, Seniorengruppen sowie Gewerbetreibende ließen sich maritim inspirieren und Dänemark entsandte eine Abordnung der Feuerwehr mit historischen Fahrzeugen.

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