Vision : Maritime Meile soll Stadthafen beleben

Mit dem Maritim-Touristischen Zentrum wollen Detlef Stolz und Hans-Joachim Hasse 300 000 Besucher im Jahr anlocken.
Mit dem Maritim-Touristischen Zentrum wollen Detlef Stolz und Hans-Joachim Hasse 300 000 Besucher im Jahr anlocken.

Planer stellen 50-Millionen-Euro-Konzept vor. Hauptbestandteil ist ein Erlebniszentrum.

svz.de von
24. November 2015, 21:48 Uhr

Mit einem Maritim-Touristischen Zentrum (MTZ) inklusive schwimmenden Elementen sowie vielen kleineren Verbesserungen wollen die Planer der Maritimen Meile den Stadthafen auf ein neues Niveau heben. Gestern haben sie ihr Konzept offiziell vorgestellt. „Wir wollen, dass die Stadt vorankommt und attraktiver wird“, sagt Hans-Joachim Hasse vom Maritimen Rat. Profitieren sollen sowohl die Einwohner als auch die Touristen.

Das MTZ mit 6000 Quadratmetern Bruttogeschoss- und 4500 Quadratmetern Nutzfläche ist im Christinenhafen oder alternativ am Kabutzenhof verortet. Zusammen mit den 27 000 Quadratmetern Außenanlagen sind dafür 25 Millionen Euro veranschlagt. Weitere rund zehn Millionen Euro kosten die Exponate und Sonderaktionen sowie die Herrichtung der Liegeplätze für schwimmende Einrichtungen wie den Schwimmkran „Langer Heinrich“ oder das Traditionsschiff. Für deren Aufarbeitung sind 7,3 Millionen Euro vorgesehen. Zusammen mit den schwimmenden Objekten kostet das MTZ damit 42,5 Millionen Euro.

Darüber hinaus sehen die Planer einen Investitionsbedarf von 7,3 Millionen Euro zwischen Silohalbinsel und ehemaliger Neptun-Werft. Der größte Teil des Geldes soll in Grünflächen, Sportanlagen, Spiel- und Rastplätze oder die Möblierung fließen. Außerdem sind eine Fußgängerbrücke und eine Ampel über die L 22, die Sanierung des Matrosendenkmals und der „Undine“-Rumpf Teil der Maritimen Meile. Seezeichenlehrpfad, Freiluftausstellungen mit Ankern und Propellern, Touristinfo, öffentliche Toiletten und ein Informationssystem sind ebenfalls vorgesehen.

Die Konkurrenz zum IGA-Konzept, das derzeit entsteht und auch ein MTZ beinhaltet, scheut Hasse nicht: „Die Bürgerschaft muss abgleichen, was für die Stadt das beste ist.“

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