Trend : Manga-Mania verzaubert Rostock

Auf die große Party bereiten sich Luki, Luna, Gill, Tamara, Emilia und Sophia vor.
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Auf die große Party bereiten sich Luki, Luna, Gill, Tamara, Emilia und Sophia vor.

200 Fans der japanischen Comics reisen an zum Fototermin und feiern eine Party

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24. August 2015, 12:00 Uhr

Große Augen, bemalte Gesichter und schrille Kleidung: Am Sonnabend war für knapp 200 Manga-Anhänger ein großer Tag. Der Verein Anima Haro-Animexx traf sich zum großen Manga-Austausch. Bürokaufmann Ronny Piechulek, Leiter des Rostocker Events: „Das ist jetzt das 22. Treffen. Wir machen das dreimal im Jahr und dazwischen auch paar kleine Sachen“, sagt der 30-Jährige.

Manga ist der japanische Begriff für Comics. Mittlerweile boomt dieser Zeichenstil auch in Deutschland. Jährlich erscheinen über 800 Bände. Die Karikaturen begeistern nicht nur junge Menschen. Inzwischen erreicht der aus Japan herübergeschwappte Trend für die schrägen Anime-Figuren alle Altersklassen.

Schülerin Stella Berlin über die japanischen Kult-Comics: „Diese verschiedenen Charaktere, die aufeinander treffen, sind einfach genial. Ich freue mich, dass es so ein Treffen auch hier in Rostock gibt!“ Auch Fan Laura Deichmann strahlte an diesem sonnigen Tag. Mit schwarzem Umhang und Anime-Maske trug die 21-Jährige trotz Hitze ihr Manga-Outfit: „Man kann sich in diese Figur so gut hinein versetzen. Wenn das alles im realen Leben passieren würde, das wäre durchgeknallt!“

Für Fans aus Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Hamburg ging es zum Fototermin in den IGA-Park. Danach stieg im Mehrgenerationenhaus in Evershagen eine Party. Mit Karaoke, Videospielen und verschiedenen Workshops inklusive.

Für die Manga-Freaks wurde für das Meeting – unter anderem mit Übernachtung, Verpflegung und Programm – lediglich sechs Euro pro Person erhoben.

Aber wie kommen die Männer und Frauen darauf, einen Fan-Club für Comic-Figuren zu gründen? Der Rostocker Ronny Piechulek: „Damals gab es in Hamburg so eine ähnliche Veranstaltung. Da kam mir die Idee, dass es so etwas auch in Rostock geben muss. Und dann gründeten wir hier im Norden mit Erfolg einen Manga-Fan-Club.“

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