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Norddeutsche Neueste Nachrichten

26. September 2017 | 09:30 Uhr

Kommandowechsel : „Magdeburg“ unter neuer Führung

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Fregattenkapitän Thomas Klitzsch übergibt im Marinestützpunkt Hohe Düne an Thorsten Vögler

Nach zweieinhalb Jahren Dienstzeit hat Fregattenkapitän Thomas Klitzsch gestern im Marinestützpunkt Hohe Düne turnusgemäß das Kommando über die Korvette „Magdeburg“ und deren 68 Mitglieder starken Besatzung Delta im Beisein von Sascha Zarthe, Kommandeur des 1. Korvettengeschwaders, an seinen Nachfolger übergeben. Mit Korvettenkapitän Thorsten Vögler übernimmt ein erfahrener Offizier die Dienstgeschäfte auf dem Kriegsschiff.

„Die weiße Mütze tragen zu dürfen, war schon immer mein Ziel, seit ich vor fast 17 Jahren in die Marine eingetreten bin“, sagt Vögler stolz. Zuvor war der 35-Jährige bereits auf den Korvetten „Oldenburg“, „Braunschweig“ und „Erfurt“ als Wachoffizier stationiert gewesen. „Ich freue mich auf eine Zeit, die voller Herausforderungen steckt, aber auch schön sein wird“, so der neue Kommandeur des Kriegsschiffes. Schwerpunkt seiner Arbeit im Marinestützpunkt Warnemünde sei jetzt erst einmal die Vorbereitung auf den nächsten Unifil-Einsatz, bei dem er und seine Besatzung von Juni bis September im Libanon stationiert sein werden. Die „Magdeburg“ ist damit die Korvette, die als nächste zu einem internationalen Einsatz aus dem Stützpunkt auslaufen wird.

Übernommen hat Vögler die Dienstgeschäfte von Fregattenkapitän Klitzsch, der künftig im Einsatzentrum in Neustadt/Holstein neue Aufgaben übernehmen wird. „Als ich Ende Juni 2014 auf die Korvette ,Oldenburg‘ kam, kam ich mit gemischten Gefühlen, denn ich hatte trotz meiner langen Marine-Tätigkeit noch nie eine Korvette betreten“, erinnert sich der scheidende Kommandant. Doch hätte es ihm die Besatzung – die von Oldenburg zu Delta umbenannt wurde, um die Zugehörigkeit zu einem spezifischen Schiff zu lösen – sehr einfach gemacht. „Gemeinsam haben wir ein komplettes und gut getaktetes Einsatzprogramm absolviert, was uns zeitweise an die Grenzen des Zumutbaren gebracht hat. Doch wir haben es geschafft und profitieren davon noch heute“, so der 42-Jährige. Mit seiner Besatzung war Klitzsch unter anderem am Atalanta- und Unifil-Einsatz beteiligt gewesen. Zum Abschied erhielt er von der Crew die Korvette samt Besatzung auf Leinwand, einen Siegelring mit Gravur und ein Modell der „Magdeburg“. Sichtlich gerührt verabschiedete Klitsch sich mit den Worten: „Ich blicke zurück auf eine schöne Zeit – Sie blicken bitte stets nach vorn.“

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