Schwerer Unfall bei Rostock : Lkw rast in Leitplanke - A19 stundenlang gesperrt

 
1 von 6
Fotos: Stefan Tretropp

Kurz hinter der Anschlussstelle Rostock-Überseehafen ist ein 40-Tonner von der Fahrbahn abgekommen - nur die Leitplanke verhinderte das Abrutschen in die Tiefe

von
02. November 2015, 13:45 Uhr

Ein Unfall mit einem Lastwagen hat am Montagvormittag eine stundenlange Sperrung der Autobahn 19 nach sich gezogen. Der 40-Tonner war nach Polizeiangaben am frühen Montagmorgen aus noch nicht geklärter Ursache kurz hinter der Anschlussstelle Rostock-Überseehafen in Fahrtrichtung Rostock-Nord nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Der Lkw-Fahrer aus Tschechien versuchte noch gegenzulenken, was allerdings zu spät war. Der vollständig mit Holzlatten beladene 40-Tonner krachte in die Leitplanke und blieb schräg stehen. Der Fahrer konnte sich unverletzt aus dem Führerhaus retten. Er rief die Polizei zur Hilfe. Nur die Leitplanke verhinderte, dass der Laster eine Böschung hinab in die Tiefe stürzte. Ein Spezialbergungsunternehmen mit einem speziellen Kran wurde angefordert.

Gegen 11 Uhr wurde die Autobahn 19 zwischen Mautstation und Rostock-Nord gesperrt, der Verkehr umgeleitet. Während der Anhänger mit Seilen gegen ein Abrutschen gesichert wurde, hob der Kran den beladenen Anhänger an. Gegen 13.30 Uhr war der Lkw aus seiner misslichen Lage geborgen. Es entstand Sachschaden an der Leitplanke und dem Laster in noch nicht bekannter Höhe. Gegen 14 Uhr wurde die Vollsperrung der Autobahn aufgehoben.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen