Rostock : Lkw-Flotte wirbt rollend für MV


15 der insgesamt 45 neuen Zugmaschinen fahren künftig als rollende Botschafter für MV durch die Republik.
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15 der insgesamt 45 neuen Zugmaschinen fahren künftig als rollende Botschafter für MV durch die Republik.

Gustke Logistik investiert 5,1 Millionen Euro in neue Brummis der Euro 6-Norm und tauft sie auf Städte- und Ländernamen

svz.de von
02. November 2014, 09:12 Uhr

Für 5,1 Millionen Euro hat die Spedition Gustke Logistik 45 Zugmaschinen der neuesten Generation angeschafft. 15 von ihnen fahren seit Donnerstag als rollende Botschafter durch Deutschland und Europa – sie wurden auf dem Neuen Markt auf „Mecklenburg-Vorpommern“ und 14 Städtenamen des Landes getauft, die jetzt seitlich am Führerhaus prangen. Die Hansestadt Rostock als Heimatort des Familienunternehmens in dritter Generation ist ebenso vertreten wie Heringsdorf, Kühlungsborn oder Schwerin.

In den nächsten drei bis vier Jahren, in denen die Brummis vor allem auf der Nord-Süd-Achse innerhalb Deutschlands im Einsatz sind, sollen sie für das Küstenland werben. „Unsere Lkw haben eine monatliche Laufleistung von 11 000 Kilometern“, sagt Gustke-Speditionsleiter Roel Hanegraaf. Die neuen Modelle entsprechen der Euro 6-Norm und sind damit 10 bis 15 Prozent effizienter im Dieselverbrauch als ihre Vorgänger. Daher muss die Spedition für sie auch geringere Mautgebühren bezahlen.

Außerdem verfügen die Brummis über neueste Sicherheitstechnik, beispielsweise Brems-, Spur- und Sekundenschlaf-Assistenten. Ihre Cockpits können die Fahrer zudem als Fitnessstudio benutzen. „Wir investieren zunehmend in unser Personal, denn wir können nur über Qualität und Spezialisierung punkten“, sagt Speditionschef Stephan Gustke. Der einfache internationale Transportmarkt werde mittlerweile von osteuropäischen Unternehmen dominiert, Tendenz weiter steigend.

Unter anderem deswegen setzt Gustke auf den Einsatz von Lang-Lkw: „Darum bemühen wir uns seit drei Jahren.“ Jetzt hat MV die Voraussetzungen für einen Gigaliner-Feldversuch geschaffen. „Das ist auch ökologisch sinnvoll“, sagt Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD). Ein Gigaliner ersetze zweieinhalb normale Lkw.

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