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Liebherr schickt 1500-Tonnen-Kran auf die Reise über die Ostsee

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erstellt am 07.Jun.2013 | 06:30 Uhr

Seehafen | Der Kranhersteller Liebherr hat im Seehafen Rostock die ersten Teile eines Schwerlast-Offshorekrans verladen, der für die Montage von Windkraftanlagen auf hoher See konzipiert ist. Zum Einsatz kommen soll er auf dem Spezialhubschiff "Vidar", das zurzeit auf der Crist-Werft im polnischen Gdynia für Hochtief Solutions gebaut wird. Der Offshorekran soll es nach Angaben von Liebherr ermöglichen, pro Jahr 80 Offshore-Windkraftanlagen zu installieren. Der 1200-Tonnen-Offshorekran wird in Einzelteilen nach Polen verschifft. Am Mittwoch wurden in Rostock zunächst die erste Ausleger-Sektion mit einer Länge von 56 Metern und einem Gewicht von 300 Tonnen sowie eine Drehbühne von noch mal 420 Tonnen und das Maschinenhaus auf den Ponton "Crist 2" verladen. Nach der Rückkehr des Pontons aus Polen ist geplant, in der kommenden Woche die restlichen Krankomponenten zu verschiffen, teilt Liebherr weiter mit. Darunter soll sich dann auch die zweite Ausleger-Sektion befinden. Der Ausleger des Offshorekrans erreicht nach der Endmontage auf der "Vidar" eine Gesamtlänge von 108 Metern. Der Schwerlast-Offshorekran vom Typ CAL 45000-1200 erreicht eine maximale Tragkraft von 1200 Tonnen und weist ein Eigengewicht von 1500 Tonnen sowie eine Hubhöhe von 120 Metern über Deck auf. Er ist nach dem so genannten CAL-Bauprinzip entwickelt worden und wird auf dem Spezialhubschiff so montiert, dass er sich um eines der vier Hubbeine der "Vidar" um 360 Grad drehen kann.

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