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Norddeutsche Neueste Nachrichten

23. November 2017 | 21:31 Uhr

Pyro Games : Lichtermeer über Rostock

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Pyrotechniker zaubern spektakuläre Feuerwerks- und Laser-Bilder an den Himmel über Schmarl

„Als ich von den Pyrogames gehört habe, war es klar, dass wir einen Zwischenstopp in Rostock einlegen“, sagt Colin Goldbach. Die Familie macht in den nächsten Tagen Urlaub auf dem Darß. Das bunte Spektakel im Rostocker IGA-Park erhielt aber die oberste Prioritätsstufe bei den Goldbachs. Bereits nach wenigen Minuten schwelgten Ehefrau Kristina und die beiden Söhne Nicolas und Jannis im siebten Himmel.

Zum Wettbewerb der vier mehrfach ausgezeichneten Feuerwerkprofis aus ganz Deutschland rockten „High Voltage“ die IGA-Bühne und punkteten bei den Fans der Rock’n’Roll-Ära. Ausdrucksstark und eigenständig wurden Ohrwürmer von ACDC oder Tina Turner zum zeitlosen Erlebnis. Auch drei Trommler aus Berlin mit dem Namen „Stamping Feet“ zogen die Besucher mit ihren Rhythmen in den Bann.  Das Trio bevorzugt Motorsägen, Winkelschleifer oder Mülltonnen als Klangkörper und bot ein Musikerlebnis der besonderen Art.

Viele Rostocker konnten sich dem Bann nicht entziehen und feierten mit viel Beifall ein Feuerwerk nach dem anderen. Im Abendprogramm befand sich auch noch eine exquisite Lasershow. Laser-Artist Jürgen Matkowitz aus Berlin schlug ruhigere Töne an und verzauberte sein Publikum mit sanftem Licht und Musik. Seit 30 Jahren inszeniert der Musiker und Komponist musikalische Laserszenarien in Konzerten und Multimedia-Shows. Nicht selten besuchen Hunderttausende die Großveranstaltungen, bei denen Matkowitz eine Kostprobe seines Könnens präsentiert. Viele Künstler aus der Musikszene buchen gerne die Licht, Sound- und Laserelemente aus dem Equipment von Matkowitz’ Unternehmen „Apollo art of laser & fire“.

Doch auch die Feuerwerkprofis leisteten ganze Arbeit und brachten mit der passenden Musikuntermalung aller Genres ein Musical nach dem anderen an den Abendhimmel. Blüten, Cracker, Goldregen und Lichtblitze glitten im Takt der Musik zu Boden. Bengalische Lichter erhellten die Szenerie, denn auf weitere Beleuchtung hatten die Veranstalter weitgehend im Zuschauerbereich verzichtet. Zum guten Schluss durfte das begeisterte Publikum  per Telefon-Voting den Pyrotechniker des Abends  krönen und mit einem Sieg nochmals  in den Himmel  heben. Hier konnte sich ebenfalls Jürgen Matkowitz an die Spitze setzen. Den zweiten Platz belegte „Feuerwerke Kürbs“ aus Dresden. Die Hamburger „Pyro Produkts“ erreichten mit ihrer Show Platz drei und die Quickborner „Hanse Pyroshows“ den vierten Platz.

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