zur Navigation springen

Schalttagsbaby in Rostock : Liam hat nur alle vier Jahre Geburtstag

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Sebastian und Constanze Wolf freuen sich über ihr Schalttagsbaby, die Party soll immer am 1. März steigen

Geplant war der Termin so zwar nicht, aber in der 37. Schwangerschaftswoche wollte er dann doch endlich das Licht der Welt erblicken: Ausgerechnet am 29. Februar – dem Schalttag, den es nur alle vier Jahre gibt – hat Rostockerin Constanze Wolf mit Liam Wolfgang ihren zweiten Sohn geboren. „Es wurde aber auch Zeit, er musste geholt werden“, sagt sie.

Um 12.01 Uhr ist der 50 Zentimeter lange und 2780 Gramm schwere gesunde Junge in der Universitätsfrauenklinik am Klinikum Südstadt schließlich da gewesen. Es ist das zweite Kind für das Ehepaar. Den zweiten Vornamen Wolfgang haben die Eltern Liam nach seinem Opa gegeben, Constanzes Vater. Ihr erster Sohn Fynn, der bald zwei Jahre alt wird, könne zwar noch nicht ganz verstehen, dass er jetzt einen kleinen Bruder habe, wahnsinnig aufgeregt gewesen sei er aber dennoch, so die noch erschöpfte, aber stolze Mutter.

Dass ihr Liam an einem Tag geboren wurde, der nur alle vier Jahre im Kalender steht, will sie ihm erklären, wenn er alt genug ist und das verstehen kann. „Es ist ja schon etwas Besonderes und in manchen Situationen vielleicht auch etwas schwierig“, sagt die 30-Jährige. Gefeiert werden soll aus Kostengründen einfach nur alle vier Jahre, sagt Vater Sebastian scherzhaft. „Ich denke, wir werden den Geburtstag am 1. März feiern, wenn kein Schaltjahr ist“, sagt Mutter Constanze. Denn vorzufeiern bringe schließlich Unglück, so die Rostockerin.

Bis zum frühen Abend wurden im Klinikum Südstadt bereits vier Schalttagsbabys geboren, so der stellvertretende Verwaltungsdirektor Birger Birkholz.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen