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Saisonvorbereitungen in Warnemünde : Letzter Schliff an Strandkörben

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Christel Gräfe bereitet ihre 115 Sitzgelegenheiten auf den Sommer vor / Unternehmerin rechnet Ende März mit ersten Reservierungen

Im blauen Strandkorbschuppen An der Werft wird in diesen grauen Wintertagen gehämmert und gesägt. Die Vorbereitungen für die Strandsaison 2016 sind fast abgeschlossen. Jetzt findet Christel Gräfe sogar noch etwas Zeit, rund ein Viertel ihrer 115 Körbe nochmals unter die Lupe zu nehmen, um einige Kleinigkeiten in Ordnung zu bringen.

„Wichtig ist es, die Körbe sofort, wenn sie im Herbst ins Winterquartier kommen, mit dem Kärcher gründlich von Sand, Möwenschiet und anderem Dreck zu befreien. Eine gute Pflege, die auch kleinere Reparaturen einschließt, garantiert meinen in Heringsdorf gefertigten Körben eine lange Lebens-dauer“, sagt die 45-Jährige. Seit 2001 betreibt sie in Warnemünde ihren Strandkorbservice und hat sich auch von einem Großbrand 2007 nicht unterkriegen lassen.

Handwerklich ist Gräfe allemal. Abgeschaut hat sie sich gemäß dem Motto „Selbst ist die Frau“ viele Kniffe von ihrem Onkel, dem ehemaligen Seemann und Strandkorbverleiher Lothar Knooke. „Und ich lerne immer noch dazu“, versichert die Mutter von zwei Kindern, die sich schon auf die kommende Saison und viele ihrer Stammgäste freut. Allerdings wird sie ihre Körbe noch nicht zu Ostern im März an den Strandabschnitt 14 in Höhe des A-ja-Resorts bringen, sondern erst in der letzten April-Woche. „Dann kann der Verleih pünktlich zum 1. Mai beginnen“, sagt Gräfe, die neben ihren eigenen 115 Körben weitere 60 von Privatbesitzern betreut. Letztere kommen vorwiegend aus Rostock, doch auch etliche Berliner sind darunter. Mit den ersten Strandkorb-Reservierungen rechnet die Warnemünderin Ende März. „Das ist sinnvoll, wenn Touristen einen Korb für die gesamte Saison buchen möchten. Für meine Tagesgäste finde ich fast immer eine schnelle Lösung“, versichert die Unternehmerin. Nach zweijährigem Baulärm kann sie seit der Fertigstellung des A-ja-Resorts besonders viele Gäste aus diesem Hotel begrüßen.

„Ich hoffe auf einen tollen Sommer und wie in jedem Jahr auf nette Gäste aus nah und fern. Und natürlich schauen auch viele Freunde einfach mal so auf einen Kaffee an meiner Strandhütte vorbei. Ich bin von Mai bis in den September hinein Tag für Tag von 9 bis 18 Uhr dort erreichbar“, sagt Christel Gräfe.

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