Leserin geht auf Jungfernfahrt

Ab 17. März mit  der Kussmundflotte unterwegs: Susanne Waack hat den Hauptpreis beim großen NNN-Gewinnspiel abgeräumt. joro
Ab 17. März mit der Kussmundflotte unterwegs: Susanne Waack hat den Hauptpreis beim großen NNN-Gewinnspiel abgeräumt. joro

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06. März 2013, 10:01 Uhr

Dierkow | "Das alles ist so unwirklich. Es ist wie ein schöner Traum, der jetzt wahr wird." Susanne Waack sitzt in ihrem Sessel. Sie hat ein Grinsen auf dem Gesicht. Immer wieder betont sie, dass sie ihr Glück kaum begreifen kann. Sie ist die Gewinnerin unseres großen Gewinnspiels zum 60. Geburtstag der Norddeutschen Neuesten Nachrichten. Sie hat die Aida-Reise gewonnen, geht auf Jungfernfahrt mit dem neuen Kreuzliner der Reederei, mit der "Aidastella". Als Susanne Waack ihre Postkarte mit der Gewinnzahl 21 in den Briefkasten gesteckt hat, hatte sie es eigentlich nur auf einen der Sachpreise abgesehen: "Dass ich letztendlich die Reise gewinne, damit hätte ich nie gerechnet."

Am 17. März geht es los. Dann fährt Waack das erste Mal in ihrem Leben mit einem großen Kreuzfahrtschiff. Ihr Mann Wolfgang darf sie begleiten. "Das ist sozusagen sein Geburtstagsgeschenk. Er wird nämlich am 16. März 63 Jahre alt", verrät sie. Die Route führt das Ehepaar von Warnemünde nach Kopenhagen, Oslo, Stavanger, Southampton, Paris, Zeebrügge und Amsterdam. Am 28. März legt die "Aidastella in Hamburg wieder an. "Wir haben immer darüber nachgedacht uns einmal eine Kreuzfahrt zu gönnen, aber wir waren noch nicht so weit. Umso mehr freuen wir uns über den Gewinn", so Waack. Dieses Jahr wird ein Reisejahr für das Paar Waack. Wenn die Eheleute von ihrer Aida-Reise zurückkehren, bleibt ihnen kaum Zeit, um wieder die Koffer zu packen. "Wir sind 14 Tage zu Hause und dann fliegen wir nach Abu Dhabi. Aber dass wir bei den NNN gewonnen haben, können wir immer noch nicht glauben."

Engagement für Kinder: Einsatz wird belohnt

Dabei hat Susanne Waack als ehemalige Schul- und Sozialpädagogin das Glück verdient. Jahrelang hat sie sich hingebungsvoll für Kinder und Jugendliche eingesetzt, die Hilfe brauchten. "Mein Job war mein Leben. Für viele Jugendliche war ich Familienersatz, einige brauchten einfach nur jemanden zum Reden", erzählt sie. "Ich habe Hilfe zur Selbsthilfe gegeben und viel Dankbarkeit zurückbekommen." Dennoch bedeutete Waacks Job, dass sie immer erreichbar sein musste. Feierabend war für die heute 63-Jährige ein Fremdwort, Urlaub hat sie nur sehr selten gemacht. Mit einigen ihrer Schützlinge hält sie immer noch Kontakt. "Mich freut immer zu sehen, was aus den Jugendlichen geworden ist", sagt sie. Noch heute engagiert sich Waack gelegentlich ehrenamtlich beim Verein Lunte.

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