Shorttrack : Lene Escher mit gutem Sprung

Als Gesamtzehnte lieferte Lene Escher beim Starclass-Wettkampf in Turin eine gute Vorstellung ab.
Als Gesamtzehnte lieferte Lene Escher beim Starclass-Wettkampf in Turin eine gute Vorstellung ab.

Die 13-Jährige vom ESV Turbine läuft beim ersten Starclass-Wettkampf der Saison in Turin drei neue Bestzeiten

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04. November 2015, 10:00 Uhr

Mit dem ersten Wettkampf der dreiteiligen Starclass-Serie für die C- und D-Junioren in Turin hat die Saison 2015/16 für die Shorttrack-Talente des ESV Turbine nunmehr richtig Fahrt aufgenommen. Gemeinsam mit MV-Landestrainer Arian Nachbar sowie Betreuer und Kleinbus-Fahrer Torsten Lenz hatten die jungen Kurzbahn-Eisschnellläufer Lene Escher (Ladies Junior D), Jenny Brümmer (C) sowie Jonas Antenen, Rick Deike, Niklas Escher und Leon Paul Lenz (alle Men Junior C) den 1500 Kilometer langen Weg nach Italien in Angriff genommen. „Sie sind alle heiß gewesen, es war ein Anfang. Wir haben gesehen, woran im Training zu arbeiten ist. Beim nächsten Starclass-Rennen Anfang Dezember im belgischen Hasselt wollen wir Fortschritte sehen“, befand Arian Nachbar.

Karin Schmidt, Chefin des Rostocker Nachwuchs-Bundesstützpunktes, fand Turin „von den Platzierungen her nicht so prickelnd“. Gleichwohl seien sieben Bestzeiten gelaufen worden, allein drei durch Lene Escher: „Sie machte einen guten Sprung, hatte als Gesamtzehnte ja sehr viele Italienerinnen vor sich (sieben – d. Red.) und wahrte sich damit die Chance, das Finale des inoffiziellen Junioren-Europacups zu erreichen (denn dort dürfen nur maximal drei Starter pro Land teilnehmen – d. Red.).“ Auch Nachbar war mit der Vorstellung seines Schützlings „total zufrieden“.

Weiter geht es am Wochenende mit dem 2. Deutschland-Cup in München, den der ESV Turbine mit voller Kapelle – geplant sind mehr als 30 Teilnehmer – wahrnehmen wird.

Die „Großen“ haben derweil den ersten Saison-Weltcup hinter sich. Der für Rostock startende Wahl-Dresdner Torsten Kröger (28) wurde in Montreal im ersten Durchgang über 1000 Meter Siebzehnter. Der ersehnte Einzug ins Semifinale sei ihm jedoch trotz eines couragierten zweiten Laufes verwehrt geblieben: „Ich habe daran geschnuppert, doch ein Überholmanöver wurde mir zum Verhängnis.“ Anna Seidel (17) vom EV Dresden belegte über 1500 Meter einen sensationellen dritten Platz.

Die deutsche Nationalmannschaft bleibt in Kanada: Der zweite Weltcup in Toronto schließt sich gleich an.


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