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Norddeutsche Neueste Nachrichten

18. August 2017 | 18:33 Uhr

Vereinsserie : Lederhexen erfinden sich neu

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Umbenennung in Wassersport Warnow Rostock. Fokus weiterhin auf der Kinder- und Jugendarbeit.

Mit rund 1200 Mitgliedern ist der Verein Wassersport Warnow Rostock einer der größten in der Hansestadt. Zugleich ist der erst 1998 unter dem Namen Lederhexen gegründete Verein sehr jung. Denn die meisten Mitglieder sind mal gerade zwischen einem und sechs Jahren alt.

„Von Anfang an gilt unser besonderes Augenmerk dem Wasserball. Aber gerade das Schwimmen und Turnen für Kleinkinder erfreut sich enormer Nachfrage. Da haben wir nicht selten eine Warteliste“, sagt Uwe Richter. Der Wasserballer, der Gründungsmitglied und Vorsitzender des Vereins ist, freut sich darüber, dass dieses Angebot so gut angenommen wird.

Nach dem Schnupperkurs der Jüngsten kommen vielfach komplette Familien, denn auch Geschwister und Eltern finden sportliche Betätigung im Verein. „Wir laden neben Wasserball auch zum Gesundheitssport, zum Kleinkinder- sowie Eltern-Kind-Turnen, zum Kanu-Polo sowie Fußball ein, womit wir nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder im Vor- sowie Grundschulalter erreichen möchten. Zudem ist es bei uns möglich, Badminton zu spielen“, sagt Uwe Richter.

Angesichts des stetigen Zuwachses an Mitgliedern hofft er auf weitere Hallenzeiten vor allem in der Rostocker Innenstadt. „Mit unserer immensen Kinder- und Jugendarbeit leisten wir einen Beitrag für die Zukunft. Doch unsere Entwicklung steht und fällt mit den Trainingszeiten. Deshalb sind wir dankbar, dass die Stadt die Vergabe der Hallen neu ordnen möchte“, sagt Rene Plaeschke, der sich vor allem für den Gesundheitssport engagiert.

In einem so dynamischen Verein, da sind sich beide Sportler einig, stehen stets Neuerungen an. Gerade vor wenigen Wochen wurde nach fünfjähriger Diskussion beschlossen, dem Verein Lederhexen einen neuen Namen zu geben: Verein Wassersport Warnow Rostock.

„Unsere Kinder, vor allem die Jungs, konnten sich mit diesem Namen nicht wirklich identifizieren. Auch manche Sponsoren, die uns nicht nur mit Geld, sondern auch mal mit einem Fahr-zeug oder Benzin helfen können, schreckte der Name eher ab“, erinnert sich der Vereinschef. Mit der Namensgebung folgen nun auch ein neues Logo und ein neuer Internetauftritt.

Was bleibt, ist ein junger Verein mit vielfältigen An-geboten. Ein Verein, der 2005 das Flussbad am Mühlendamm erfolgreich unter seine Fittiche genommen hat, sodass dort nach umfangreichen Sanierungsarbeiten jährlich rund 100 Veranstaltungen wie Firmen- oder Geburtstagsfeiern stattfinden und an manchem Sommertag um die 1000 Besucher willkommen geheißen werden.

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