Rostock : Lebensgefährlich Verletzter: Spuren sprechen für Unfall

<p>Stefan Tretropp</p>

Stefan Tretropp

Im Fall des lebensgefährlich verletzten Mannes, der an einer Rostocker S-Bahn-Station gefunden wurde, weisen die Spuren auf einen Unfall hin.

svz.de von
21. Februar 2018, 08:40 Uhr

Der 30-Jährige habe in der Nacht zu Dienstag einen einsamen Pfad zwischen den Stadtteilen Groß Klein und Lichtenhagen benutzt und sei dabei vermutlich mit der S-Bahn kollidiert, wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch in Rostock erklärte. Der Betroffene wohne in Lichtenhagen. Bei einer groß angelegten Suche waren am Dienstag Spuren der Kollision etwa 700 Meter nördlich des Haltepunkts Lichtenhagen im Gleisbett entdeckt worden.

Am Haltepunkt Lichtenhagen war der Schwerverletzte gegen Mitternacht von Rettungssanitätern gefunden und in eine Klinik gebracht worden, bevor die Polizei ankam. Der Mann sei nach einer Operation inzwischen außer Lebensgefahr. Er soll nach Angaben der Rostocker Staatsanwaltschaft in Kürze noch einmal zu dem Geschehen befragt werden, soweit es der Gesundheitszustand zulasse.

Es gebe bisher keine Hinweise auf eine Straftat. Die Verletzungen des Mannes wiesen auf eine massive, stumpfe Gewalteinwirkung hin, habe ein Facharzt erklärt.

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