Lange Straße: Für einen Tag autofrei

<strong>Besetzen Parktaschen neu:</strong> Steffen Nozon, Beate Langner und Martin Elshoff<foto>nicp</foto>
Besetzen Parktaschen neu: Steffen Nozon, Beate Langner und Martin Elshoffnicp

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20. Juni 2012, 10:22 Uhr

Stadtmitte | Das Auto mal stehen lassen, etwas für die Stadt und die Umwelt tun - das wünschen sich die Veranstalter des Klima-Aktionstages "Autofrei und Spaß dabei" für das ganze Jahr. Umsetzen können sie es aber auf jeden Fall am 16. September in der Langen Straße.

Der diesjährige Klima-Aktionstag, organisiert vom Arbeitskreis Klimaschutz und Mobilität der Rostocker Agenda 21, trägt das Motto "Autofrei und Spaß dabei! - Buntes Leben auf der Langen Straße". Die Veranstalter rufen jetzt zur Kreativität auf. In den Parktaschen sollen am 16. September nämlich keine Autos stehen. Stattdessen sollen sie völlig neu genutzt werden. "Wir wollen sie verlosen, vermieten oder auch einfach kostenlos zur Verfügung stellen", sagt Steffen Nozon vom Umweltamt. Yoga, "Chillen und Grillen" oder einfach nur kleine Sitzecken könnte er sich vorstellen und freut sich auf einen Tag, an dem für die Rostocker Autos mal keine Rolle spielen. "Wir wollten etwas machen, was bei den Leuten hängen bleibt", sagt Beate Langner, Sprecherin der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG).

Um 13 Uhr wird die Veranstaltung auf einer großen Bühne eröffnet, bis 17 Uhr werden autofreie Angebote vorgestellt. Die RSAG stellt einen ihrer Hybrid-Busse vor und lässt drei Traditionsstraßenbahnen Rundfahrten durch die Stadt unternehmen, der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) erklärt seine Touren und Vorteile des unmotorisierten Fahrens. "Wir werden die Lange Straße zu einer autofreien Meile machen", sagt Nozon. Kulinarisches, Infostände, Shopping-Stationen, Platz für Skater und Longboarder sollen geschaffen werden. Anmeldungen von Parktaschen-Gestaltern nimmt Ilona Hartmann aus dem Umweltamt bis zum 30. Juni entgegen unter Telefon 381 73 10 oder via E-Mail an ilona.hartmann@rostock.de. Der Arbeitskreis setzt sich aus Vertretern der Deutschen Bahn AG, der RSAG und aus Vertretern des Regionalverbandes des ADFC zusammen.

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