Automatensprengungen in MV : Geldautomat in Kröpelin aufgesprengt

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Nach dem Ort Satow war nun die Kleinstadt Kröpelin betroffen. Wieder konnten die Täter fliehen.

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18. Mai 2020, 07:31 Uhr

Unbekannte haben innerhalb weniger Tage erneut einen Geldautomaten im Umfeld von Rostock aufgesprengt. Wie ein Polizeisprecher am Montag sagte, war am frühen Morgen ein Bankautomat an einer Tankstelle in Kröpelin betroffen.

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Durch die Wucht der Explosion gegen 3.30 Uhr wurde auch das zu dieser Zeit geschlossene, benachbarte Kassengebäude der Tankstelle beschädigt. Es war bereits die zweite Geldautomatenattacke dieser Art innerhalb von zehn Tagen, zuletzt hatten Unbekannte am 8. Mai im wenige Kilometer entfernten Satow im gleichen Landkreis Rostock einen Bankautomaten zerstört, waren aber nicht an das Geld gelangt.

Untersuchungen dauern an

Ein Zeuge hatte in Kröpelin einen lauten Knall gehört und die Polizei alarmiert, wie der Polizeisprecher sagte. Als die Beamten am Tatort ankamen, waren die Täter verschwunden. Eine erste Suche mit einem Spürhund sei erfolglos geblieben. Ob die Täter an das Geld im Automaten gelangten, sei noch nicht klar. Die kriminaltechnischen Untersuchungen dauerten noch an. „Auf jeden Fall ist der Automat erheblich kaputt“, sagte der Sprecher.

Die Tankstelle steht an der ehemaligen Bundesstraße 105 an einem Ortseingang. Auch die Videoüberwachung des Tankstellengeländes werde überprüft. Zuvor hatte der Rundfunksender „Ostseewelle - Hitradio Mecklenburg-Vorpommern“ darüber berichtet. Im Fall des gesprengten Bankautomaten in einer Bankfiliale in Satow wurden die Täter laut Polizei noch nicht gefasst.

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