Verkehr : A 20 schneller fertig als geplant

Früher als geplant werden die Bauarbeiten auf dem A 20-Abschnitt zwischen Bad Doberan und Rostock-Südstadt beendet sein. Im Frühjahr geht es mit der Maßnahme auf der Gegenfahrbahn weiter.
Früher als geplant werden die Bauarbeiten auf dem A 20-Abschnitt zwischen Bad Doberan und Rostock-Südstadt beendet sein. Im Frühjahr geht es mit der Maßnahme auf der Gegenfahrbahn weiter.

Der Abschnitt zwischen Bad Doberan und Rostock wird bereits am Montag wieder freigegeben.

von
15. November 2019, 14:01 Uhr

Bad Doberan/Rostock | Gute Nachrichten für Autofahrer. Die Bauarbeiten auf der A 20 zwischen Bad Doberan und der Anschlussstelle Rostock-Südstadt werden schneller fertig als geplant. Voraussichtlich eine Woche früher soll der Verkehr auf dem 3,2 Kilometer langen Abschnitt wieder ungehindert rollen können. Bereits ab Montag wird die Fahrbahn in Richtung Lübeck sowie die Anschlussstelle Rostock-West freigegeben, teilt das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung aus Schwerin mit. Die Restarbeiten sollen dann voraussichtlich am Freitag, 22. November, abgeschlossen werden.

Mildes Wetter begünstigt Baufortschritt

"Die weitestgehend frostfreie Witterung hat zur zügigen Umsetzung der Maßnahme beigetragen", sagt Landesinfrastrukturminister Christian Pegel (SPD). Dass die Arbeiten aber so deutlich vor dem Zeitplan und vor Öffnung des größten Weihnachtsmarkts in Norddeutschland liegen, sei laut dem Minister ein toller Erfolg für die Kollegen der Abteilung Autobahn im Landesamt für Straßenbau und Verkehr sowie für die ausführenden Unternehmen.

Im Frühjahr gehen Arbeiten weiter

Da im Frühjahr dann auf dem Abschnitt die Gegenfahrbahn saniert werden soll, bleiben die Durchbrüche in der Mittelplanke über den Winter bestehen. An beiden Stellen werden provisorische Schutzeinrichtungen aufgestellt. Aus diesem Grund gilt hier in beiden Fahrtrichtungen eine Höchstgeschwindigkeit von 80 Kilometern pro Stunde.

Starke Schäden in Asphalt- und Deckschichten

Die Sanierung der Fahrbahn in Richtung Stettin ist laut Ministerium dringend erforderlich, weil die Asphaltbinder- und Deckschichten tiefe Risse aufweisen. Bei Untersuchungen im vergangenen Jahr wurden diese starken Schäden festgestellt. "Uns ist bewusst, dass Straßenbauarbeiten die Verkehrsteilnehmer beeinträchtigen - und nicht nur diese. Insbesondere durch die Sperrung der Anschlussstelle Rostock-West mussten die um Rostock liegenden Gemeinden Ausweichverkehre aufnehmen und Autofahrer mehr Zeit einplanen - insbesondere im Berufsverkehr", sagt Pegel. Grundsätzliche gelte jedoch, dass Fahrbahndecken auf Autobahnen alle zwölf bis fünfzehn Jahre erneuert werden sollten, um Schäden im Unterbau zu vermeiden, heißt es aus Schwerin.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen