Ermittlungen im Neubukow-Fall : Nach Polizei-Schuss prüft Staatsanwaltschaft Umstände

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen hat ein Beamter aus Notwehr den Mann ins Bein geschossen und ihn damit gestoppt.
Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen hat ein Beamter aus Notwehr den Mann ins Bein geschossen und ihn damit gestoppt.

Beamten stoppen Angreifer aus Neubukow aus Notwehr. Der 35-Jährige verletzte zwei Passanten und attackierte die Beamten.

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15. Januar 2020, 11:04 Uhr

Nach dem Schuss eines Polizisten auf einen Mann in Neubukow prüft die Rostocker Staatsanwaltschaft die genauen Umstände des Vorfalls. Wie ein Sprecher der Behörde am Mittwoch erklärte, soll der 35-Jährige am Abend des 10. Januar aus seiner Wohnung erst mit einem Luftgewehr wahllos auf Passanten geschossen und die alarmierten Beamten dann unerwartet mit einem Messer angegriffen haben.

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen hat ein Beamter aus Notwehr den Mann ins Bein geschossen und ihn damit gestoppt. Der 35-Jährige wurde schwer verletzt und in einer Klinik operiert, wo er noch medizinisch versorgt wird. Gegen den Angreifer werde wegen Verdachts der Körperverletzung, Verstoßes gegen das Waffengesetz und Bedrohung ermittelt, wie der Sprecher erläuterte.

Bei den Schüssen aus dem Fenster hatte der Mann eine Frau am Gesäß und einen anderen Fußgänger am Bein getroffen und leicht verletzt. Das Motiv des 35-Jährigen, der bereits polizeibekannt ist, sei noch nicht geklärt. Einen Haftantrag werde die Staatsanwaltschaft nicht stellen.

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