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Norddeutsche Neueste Nachrichten

24. November 2017 | 17:50 Uhr

Kühlungsborn : Kutter im Hafen gesunken

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Ursache für Unglück unklar. Fischer retten sich ans Ufer

Glück im Unglück haben drei Fischer aus Kühlungsborn gehabt. Ihr Kutter ist heute Früh aus noch ungeklärter Ursache im Hafen des Ostseebades gesunken. Die Männer, die sich zu diesem Zeitpunkt an Bord des Havaristen befanden, konnten sich retten, indem sie ans Ufer schwammen. Alle blieben unverletzt.

Laut der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) erhielt die Seenotleitung in Bremen gegen 5.15 Uhr die Information, dass ein Boot in der Marina Kühlungsborn gekentert sein soll und alarmierte daraufhin umgehend die Wachleiter des im Ostseebad stationierten Seenotrettungsbootes „Konrad Otto“.

Als Vormann Rainer Kulack und seine Freiwilligen-Besatzung wenige Minuten später an der Unglücksstelle eintrafen, lag der etwa zehn Meter lange Kutter „Maischolle“ bereits auf dem Grund. „Teile des Bugs, des Mastes und des Radars waren noch zu sehen. Diesel trat aus“, beschreibt Vormann Kulack die Lage vor Ort.

Um das gesunkene Boot abschleppen zu können, ging ein Seenotretter im Überlebensanzug von Bord, da nur so eine Verbindung zum havarierten Boot hergestellt werden konnte. In Absprache mit dem Hafenmeister schleppte das Seenotrettungsboot den Fischkutter zum Hafenkran der Marina, wo die „Maischolle“ laut dem Landeswasserschutzpolizeiamt MV am Vormittag geborgen wurde und nun genauer untersucht wird. Die Beamten der zuständigen Wasserschutzpolizeiinspektion Rostock haben die Ermittlungen aufgenommen.

Auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kühlungsborn waren bei diesem Einsatz gefordert. Sie brachten rund um den Unglücksort Ölsperren aus, um ein Ausbreiten des Diesels zu verhindern.


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