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Regiopolis in Rostock : Kunst verbindet Stadt und Land

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

4. Kulturfestival Regiopolis bringt Bildende Kunst vor die Haustür. Außenwirkung und Wettbewerbsfähigkeit sollen gestärkt werden

Die Hansestadt im Verbund mit dem Landkreis als Regiopolregion weiter stärken und Stadt und kleinere Orte besser vernetzen – das sind die Ziele des gleichnamigen Projekts von Rathaus, Handelskammer und Infrastrukturministerium. Um politische und geografische Grenzen mittels Kunst- und Kultur aufzulösen, veranstaltet die Regiopole Rostock vom 26. Mai bis 18. Juni bereits zum vierten Mal das Festival Regiopolis.

Mehr als 50 Beiträge erstrecken sich in diesem Jahr vom Stadtzentrum bis nach Teterow, Marlow und Neubukow. „Wir wollen die Leute animieren, auch mal in kleinere Orte zu fahren und die Region zu entdecken“, sagt Projektkoordinatorin Nadine Boese. Eröffnet wird das Festival zusammen mit der Kunstnacht in der Östlichen Altstadt. Aufhänger ist in diesem Jahr die Bildende Kunst, die sich ganz unterschiedlich darstellt, so Boese. Neben klassischen und dauerhaften Ausstellungen wie „Artige Kunst“ in der Kunsthalle oder der Sonderschau zur Geschichte der Steintor-Vorstadt im Kulturhistorischen Museum sind Einzelevents und innovative Beiträge Teil des dreiwöchigen Festivals. So tritt Lydia Klammer am 17. Juni mit ihrer Action-Malerei in der Kunstschule in der Frieda 23 auf. Dort wird am 31. Mai auch die Ausstellung „Einwortphrasen“ mit Beiträgen von Schülern des Vorstudiums eröffnet. „In dem Programm erarbeiten die Studenten Mappen, mit denen sie sich für ein anschließendes Studium bewerben können“, sagt Kunstschullehrer Matthias Dettmann. Auch das Arrangement der Schau hätten die Schüler selbst erarbeitet.

Wieder mit dabei ist auch beim 4. Regiopolis-Festival das Miniland MV in Göldenitz, das wie bereits im vergangenen Jahr zum Thema Literatur einen eigenen Wettbewerb ausgelobt hat. Hobbykünstler können ihre Kunstwerke aus der Sparte der Bildenden Kunst einreichen und diese am 11. Juni begutachten. Die besten werden prämiert.

Langfristiges Ziel sei es, als anerkannte Regiopolregion neben den bisherigen Förderungen von Stadt und Land auch Bundesmittel zu generieren, sagt Boese. So heißt es im aktuellen Koalitionsvertrag des Landes, dass die Regiopolregion Rostock als Wachstumskern von besonderer Bedeutung sei und eine Förderung dieser auch im Netzwerk aller bundesweiten Regiopolen zu einer weiteren Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Standortes führen soll.

 

Das ganze Programm im Internet auf: www.regio-polis.de

 

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