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Norddeutsche Neueste Nachrichten

19. November 2017 | 22:41 Uhr

Baugeschehen : Kunst verbindet mit Viertel

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Die Bauarbeiten am neuen zentralen Standort der Polizeidienststellen im Stadtgebiet schreiten voran. Jetzt wurde ein Wettbewerb für Kunst am Bau ausgelobt.

von
erstellt am 27.Mai.2014 | 09:00 Uhr

Die ersten Teile des Baugerüstes sind gefallen und legen den neuen zentralen Standort der Polizeidienststellen im Stadtgebiet frei. Der Altbau in der Ulmenstraße 54 erstrahlt nun in hellen Farben und wurde um mehrere Neubauten ergänzt. Im Oktober 2015 sollen hier die Polizeiinspektion, das erste Polizeirevier, das Kriminalkommissariat, die Kriminalpolizeiinspektion, der polizeiärztliche Dienst, die Kriminalberatungsstelle sowie das Zentralgewahrsamsgebäude und die zentrale Gefangenensammelstelle einziehen.

Damit sich das Gebäude-Ensemble noch besser in den Stadtteil einfügt, hat das Land Mecklenburg-Vorpommern nun einen Kunst-Wettbewerb ausgelobt. Auf bis zu vier Standorten – im Bereich des Giebels Ecke Ulmenstraße/Hansastraße, im Wartebereich im Erdgeschoss, am Verbindungsstück zwischen Alt- und Neubau sowie im Bereich der Treppe – sollen mehrere Objekte zueinander in Bezug gebracht werden. Teilnahmeberechtigt sind professionelle Künstler aus ganz Deutschland. Es können sowohl klassische Arbeitsweisen der bildenden Kunst wie Malerei und Bildhauerei als auch neuere Medien wie Fotografie, Film oder Video dargestellt werden. „Schon jetzt haben mehr als 100 Künstler Bewerbungsunterlagen angefordert“, sagt Wibke Lunow, Projektleiterin beim Betrieb für Bau und Liegenschaften MV (BBL). 25 000 Euro stellt das Land für den Wettbewerb insgesamt bereit. Aus den Bewerbern werden bis Ende Juni sieben bis zehn Künstler zur Teilnahme am Wettbewerb ausgewählt, die bis Anfang September Zeit haben, um ihre Entwürfe einzureichen. Bis Ende Dezember muss der Gewinner dann seine Kunst verwirklicht haben, damit bis zum Einzug der Polizei-Beamten alles fertig ist.

Die Arbeiten an den Fassaden sind überwiegend abgeschlossen. In den nächsten 14 Tagen sollen die letzten Teile des Baugerüstes fallen. Allein am Altbau wurden 1600 Quadratmeter Putz entfernt und durch neues Material ersetzt. Derzeit läuft in den Gebäuden der Innenausbau auf Hochtouren, Fliesen werden gelegt und Elektro-Arbeiten ausgeführt. Hans-Jürgen Klingbeil, der Leiter des Rostocker Polizeihauptreviers, verfolgt den Fortschritt der Arbeiten genau mit. Insgesamt investiert das Land 17,9 Millionen Euro in die Baumaßnahmen.

Bewerbungsunterlagen: anzufordern per E-Mail an wibke.lunow@bbl-mv.de

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