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Norddeutsche Neueste Nachrichten

22. September 2017 | 11:41 Uhr

Kundgebung für Rostocker NSU-Opfer

vom

svz.de von
erstellt am 17.Jun.2013 | 09:32 Uhr

Stadtmitte | Mit einer Kundgebung auf dem Neuen Markt will das Bündnis "Erinnern, verantworten, aufklären" am Mittwoch an das Rostocker Opfer der rechten Terrorzelle NSU erinnern. Der Zusammenschluss, zu dem unter anderem Bunt statt Braun und der Rostocker Migrantenrat gehören, fordert ein würdiges Gedenken an Mehmet Turgut, der im Februar 2004 in einem Imbissstand in Toitenwinkel erschossen wurde. Die Kundgebung findet vor der Sitzung der Bürgerschaft statt, die um 16 Uhr im Rathaus beginnt. Denn dort will die Bürgerschaft über einen Gedenkstein für Mehmet Turgut entscheiden, der im Neu-Dierkower Weg aufgestellt werden soll. Mit dem Gedenken an Mehmet Turgut hatte sich eine Arbeitsgruppe unter Vorsitz von Bürgerschaftspräsidentin Karina Jens (CDU) befasst. Der Text auf dem Gedenkstein soll auf Deutsch und Türkisch aus einem Auszug aus dem ersten Artikel der Menschenrechte bestehen sowie in einem zweiten Teil Bezug auf die Geschehnisse in Rostock nehmen. Das Bündnis "Erinnern, verantworten, aufklären" fordert indessen Korrekturen: "Der Text muss klar die NSU als Täter benennen", sagt Sprecher Lars Oppelt. Das hatte die Arbeitsgruppe aber abgelehnt: Dies sei ein Selbstmarketing der Terrorgruppe, das nicht verbreitet werden solle.

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