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Norddeutsche Neueste Nachrichten

26. September 2017 | 11:20 Uhr

Wirtschaft : Künftig mehr Raum für Windenergie

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Eno Energy erweitert seinen Standort um zwei neue Hallen. Baubeginn für das Projekt ist im Juni.

Der Rostocker Windkraftanlagenhersteller Eno Energy erweitert seinen Standort in Hinrichsdorf. Die Halle für die Gondelproduktion wird um zwei weitere Hallen mit insgesamt 2200 Quadratmetern ergänzt. Innerhalb von sechs Monaten verdreifacht das Unternehmen damit seine Produktionsfläche. Baubeginn ist im Juni, die Fertigstellung ist für November geplant. Mehr als 50 Mitarbeiter sind dann an diesem Standort tätig.

„Die erneute Erweiterung von Eno Energy ist ein Zeichen für die Stärken des Wirtschaftsstandortes Rostock“, sagt Christian Weiß. „So eine Expansion ist ein komplexes Vorhaben und es müssen einige Hürden genommen werden“, meint der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Rostock Business.

Eno Energy baut Onshore-Windenergieanlagen für den nationalen und internationalen Markt. Die Hallenerweiterung im Rostocker Gewerbegebiet Hafenvorgelände Ost bietet künftig mehr Raum für die Produktion der beiden neuen Windenergieanlagen „Eno-114“ und „Eno-126“. Innerhalb der sportlichen Bauzeit müssen laut Rostock Business auch die nicht idealen Baugrundverhältnisse ausgeglichen werden. Zudem gelte es, zwei Brückenkrananlagen mit einer Tragkraft von 40 und 25 Tonnen zu installieren und die Energieversorgung an die Bestandsgebäude anzubinden. Baubeginn ist im Juni, im November sollen die Hallen fertiggestellt sein. Mehr als 50 Mitarbeiter sind dann an diesem Standort tätig. Planerisch beraten wird Eno-Energy erneut von der Invo-Bauplanung GmbH aus Ribnitz-Damgarten.

Beim Bau selbst setzt Eno mit Goldbeck ebenfalls auf ein Unternehmen mit Sitz in der Hansestadt. Durch die Verwendung vorgefertigter Systemelemente aus Stahl und Stahlbeton, die auf der Baustelle nur noch montiert werden, könne eine extrem kurze Bauzeit ermöglicht werden. In der Region Rostock war Goldbeck bereits für den Swecon-Neubau mit Werkstatt und Verwaltung zuständig.


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