Papendorf : Künftig mehr Platz für Regionalschüler

Auf dem Dach des Erweiterungsbaus: Während Dachdecker Nils Grauting (l.) die erste Abdichtungslage auf dem Dach befestigt, verkleidet Zimmerer Helmut Krüger die Unterkonstruktion im Hintergrund.  Fotos: Anne Schwartz
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Auf dem Dach des Erweiterungsbaus: Während Dachdecker Nils Grauting (l.) die erste Abdichtungslage auf dem Dach befestigt, verkleidet Zimmerer Helmut Krüger die Unterkonstruktion im Hintergrund. Fotos: Anne Schwartz

Anbau schafft neue Klassenräume. Bis August 2015 werden 3,5 Millionen Euro investiert.

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21. November 2014, 11:00 Uhr

Über neue Klassenräume und Fachkabinette dürfen sich bald die Kinder und Jugendlichen der Warnowschule Papendorf freuen. Bis es so weit ist, werden allerdings noch einige Monate vergehen. Die Übergabe des 1500 Quadratmeter großen Erweiterungsbaus ist für den Schuljahresbeginn 2015/16 im August kommenden Jahres vorgesehen.

„Die Schule platzt mit ihren rund 550 Schülern derzeit aus allen Nähten“, erläutert Astrid Engel, zuständige Sachbearbeiterin im Fachbereich Bauverwaltung des Amtes Warnow West den Hintergrund der Arbeiten. Nachdem diese im Mai aufgenommen wurden, ist die Rohbauphase mittlerweile nahezu abgeschlossen. Letzte Restarbeiten sind nötig, damit Anfang Dezember mit dem Innenausbau begonnen werden kann. Dabei war gerade der Start des Vorhabens von erheblichen Schwierigkeiten begleitet, machte der schlechte Baugrund doch schließlich die Gründung von insgesamt 88 Bohrpfählen notwendig. Mit einer Länge von jeweils 18 Metern sollen diese das Absacken des künftigen Schulgebäudes verhindern. „Darauf waren wir allerdings vorbereitet, sodass sich die Arbeiten nicht wesentlich verzögerten“, versichert Astrid Engel.

Ganz im Gegenteil: Laut Schätzungen der Sachbearbeiterin sei man dem ursprünglichen Plan derzeit sogar um etwa zwei Wochen voraus. Das bisher frostfreie Wetter sowie die gute Zusammenarbeit der einzelnen Werke macht Engel dafür verantwortlich.

Neben der Schaffung neuer Räume durch den Anbau steht aber auch die energetische Aufwertung des alten Regionalschulteils im Mittelpunkt des Bauvorhabens. So erfolgt etwa die Umstellung von einer Öl- zu einer Erdgasheizung, die auch eine Erneuerung der noch aus DDR-Zeiten stammenden Leitungen umfasst. Zusätzlich wird der Brandschutz auf den neuesten Stand gebracht. Die Investitionssumme von insgesamt 3,5 Millionen Euro wird zu einem Teil durch eine Sonderbedarfszuweisung des Innenministeriums, aber auch durch Eigenmittel gedeckt. Diese werden von den Schulträgergemeinden Papendorf, Pölchow, Ziesendorf, Kritzmow und Stäbelow bereitgestellt.

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