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FC Hansa Rostock : Kucukovic lässt sich nicht unter Druck setzen

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der Hansa-Stürmer verzichtet auf eine Kampfansage, aber geht 2014 trotzdem selbstbewusst an

svz.de von
erstellt am 06.Jan.2014 | 19:13 Uhr

Ruhig, aber selbstbewusst geht Hansa-Kicker Mustafa Kucukovic das Jahr 2014 an. Auf markige Ansagen verzichtet der Stürmer des Rostocker Fußball-Drittligisten jedoch bewusst. „In den vergangenen Jahren hatte ich jedes Mal viel versprochen und dementsprechende Parolen verbreitet. Doch diesmal habe ich mir einfach mal nix vorgenommen“, verrät der 27-Jährige.

Der Start nach dem kurzen Weihnachts- und Silvesterurlaub fiel „Mucki“ leicht. „Ich freue mich, dass ich seit 2009 endlich mal wieder eine Vorbereitung komplett mitmachen kann. Das kannte ich schon gar nicht mehr. Ich bin überzeugt, dass mir das weiterhelfen wird. Wenn man das ganze Programm absolvieren kann, weiß man, dass man sich auf einem guten Level befindet“, sagt Mustafa Kucukovic, der in den verbleibenden 17 Partien durchstarten will.

Bislang absolvierte der Mittelstürmer 13 Einsätze, in denen ihm ein Treffer gelang. „Dafür, dass ich erst relativ spät zur Mannschaft kam und zunächst noch Trainingsrückstand hatte, war es eigentlich okay. Ich habe immer versucht, der Mannschaft zu helfen und denke, dass wenn ich von Beginn an gespielt habe, dass es auch nicht ganz so schlecht war“, so der Offensivmann.

Dennoch ist ihm auch nicht verborgen geblieben, dass die Erwartungen an ihn groß sind. „Es ist doch normal, dass irgendwann ein bisschen Druck aufkommt. Aber es gibt jetzt keine Ausreden mehr“, erklärt Mustafa Kucukovic, der vom Projekt des FC Hansa überzeugt ist: „Wir können uns keine fertigen Spieler kaufen. Dafür hat der Verein kein Geld. Daher haben wir viele junge im Kader, die teilweise schon richtig gut sind, sich aber immer noch weiter entwickeln müssen. Daraus kann dann eine gute Mannschaft entstehen. Ich bin froh, dass der Verein in der schwierigen Zeit zum Trainer gehalten hat. Das war auch ein Grund, weshalb es danach so positiv lief.“

Mit 27 Jahren zählt der Deutsch-Bosnier bereits zu den älteren Kickern im Kader. Das ist ihm durchaus bewusst, und Kucukovic will eine Führungsrolle übernehmen. „Ich werde Gas geben, um zu beweisen, dass ich das kann.“

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