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Norddeutsche Neueste Nachrichten

20. November 2017 | 16:39 Uhr

Kreuzung Stadtautobahn: Radfahrer schwer verletzt

vom

svz.de von
erstellt am 02.Apr.2012 | 07:57 Uhr

Evershagen | Ein 26-jähriger Radfahrer ist gestern bei einem Unfall auf der Stadtautobahn schwer verletzt worden. Wegen der Rettungsarbeiten, bei denen auch ein Hubschrauber im Einsatz war, musste die Stadtautobahn gestern Vormittag gesperrt werden.

Der 26 Jahre alte Mann war gestern gegen 10 Uhr mit seinem Fahrrad an der Stadtautobahn unterwegs. Er fuhr parallel zur Autobahn von Norden in Richtung Schutower Kreuz. An der Ampelkreuzung in Höhe An der Jägerbäk wollte er die Autobahn überqueren - und wurde dabei von einem Auto erfasst. Die Wucht des Aufpralls war enorm: Der 26-Jährige wurde von seinem Fahrrad und mehrere Meter durch die Luft geschleudert. "Dabei wurde er erheblich verletzt", sagt Polizeihauptkommissarin Yvonne Hanske, Sprecherin der Inspektion Rostock. Ein Rettungshubschrauber kam, um den Mann mit den kritischen Verletzungen so schnell wie möglich ins Krankenhaus zu bringen. Der 70-jährige Mann, der am Steuer des Kia saß, blieb unverletzt.

Die Ursache des Unfalls war gestern zunächst noch unklar. "Derzeit kann nicht ausgeschlossen werden, dass einer der beiden Unfallbeteiligten die Lichtzeichenanlage bei Rot passierte", so Hanske. Polizei und Sachverständige der Dekra ermitteln.

Der Verkehrsknoten soll demnächst umgebaut werden - und dabei sicherer werden. Derzeit laufen beim Straßenbauamt Schwerin und beim Rostocker Tiefbauamt die Vorplanungen. Nach jetzigem Stand soll die Ampelkreuzung durch eine Brücke ersetzt werden. Die Vorzugsvariante sieht vor, dass die Radfahrer beim Queren der Autobahn dabei künftig auch über die Brücke, parallel zum Autoverkehr, geleitet werden. Für den Baubeginn wird 2014 angestrebt.

Nach dem Unfall staute sich der Verkehr gestern auf der Stadtautobahn kilometerweit. Für das Ausmaß des Staus waren aber nicht nur der Unfall und die Rettungsarbeiten verantwortlich. Auch das falsche Verhalten vieler Autofahrer an der Unfallstelle führte dazu, dass der Verkehr nicht so schnell wieder ins Rollen kam. "Viele orientierten sich weiterhin an der Ampelschaltung, obwohl Polizeibeamte vor Ort den Verkehr mit der Hand regelten", so Hanske.

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