Verkehr : Kreuzung Am Strande wird zur Gefahr

Schwerpunkt: Wo die Warnowstraße mit benachbartem Straßenbahnverkehr auf Am Strande trifft, kommt es oft zu Unfällen.
Schwerpunkt: Wo die Warnowstraße mit benachbartem Straßenbahnverkehr auf Am Strande trifft, kommt es oft zu Unfällen.

Die Polizei bestätigt den Bereich als Massenunfallschwerpunkt. Darum fordert der Ortsbeirat Veränderungen – bevor es Tote gibt

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20. März 2015, 08:00 Uhr

„Bisher gab es noch keine Toten. Aber darauf wollen wir auch nicht warten“, sagt Werner Simowitsch, Leiter des Ortsbeirats Stadtmitte. Der fordert, dass die Kreuzung Am Strande, Gaffelschonerweg und Warnowstraße umgebaut wird und hat dazu einen Antrag an die Verwaltung gestellt. 35 Unfälle passieren jährlich an der Kreuzung. Sie ist eine Massenunfallhäufungsstelle, sagt Polizeihauptkommissar Rudolf Lazar. So einen Schwerpunkt macht aus, dass dort mindestens 15 Unfälle vom gleichen Typ auftreten. An der Kreuzung Am Strande gab es 2014 insgesamt 18 Unfälle im Längsverkehr, sechs Abbiegeunfälle, weitere beim Kreuzen. Unfälle vom gleichen Typ zeigen: Hier muss etwas verändert werden. Zum Vergleich: Die Steintorkreuzung ist ein „normaler“ Unfallschwerpunkt mit zehn Unfällen in 2014. Doch was ist das Problem Am Strande? Die Kreuzung ist unübersichtlich, sagt Lazar. „Viele, gerade Ortsunkundige, sind dort orientierungslos.“ Hinzu komme der Straßenbahnverkehr. „Die Kreuzung ist überlastet.“ Er schlägt vor, sie durch Über- oder Unterführungen zu entkrampfen, symmetrischer zu gestalten. Problem: Das würde teuer. „Aber wir können das nicht aussitzen.“ In der Verkehrsunfallkommission aus Polizei, Verkehrsbehörde, Tief- und Hafenbauamt sowie Stadtamt werden solche Fälle und Maßnahmen besprochen. Große Erfolge gab es an der Stadtautobahn, Einmündung Güstrower Straße. Dort forderten Unfälle Tote und Schwerverletzte. Abhilfe brachte nach vielen Ansätzen ein Rote-Ampel-Blitzer.

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