zur Navigation springen

Schwerer Unfall in Rostock : Krampfattacke am Steuer: Hund getötet

vom

Rentner erleidet Krampfattacke am Steuer, überfährt Poller und Verkehrsschild und rast in Vorgarten eines Einfamilienhauses. Dabei wird ein Hund vom Auto erdrückt.

svz.de von
erstellt am 02.Mai.2016 | 16:52 Uhr

Irrfahrt mit hohem Sachschaden in der Rostocker Innenstadt: Ein 87-jähriger Rentner ist am Montag Nachmittag aufgrund von gesundheitlichen Problemen mit seinem Auto durch die Thomas-Mann-Straße gerast und hat viel Schaden und Chaos hinterlassen.

Wie die Polizei mitteilte, kam es gegen 14.30 Uhr zu dem Unglück. Der 87-Jährige rammte zunächst beim Ausparken mit seinem Automatik-Suzuki zwei andere Fahrzeuge und schob diese zusammen. Dann krampfte der 87-Jährige offenbar und drückte das Gaspedal durch. Mit etwa 80 km/h, so schilderten mehrere Augenzeugen, raste der Wagen durch die enge Straße, vorbei an einer Kindertagesstätte und einem Umzugsunternehmen. Dessen Mitarbeiter mussten sich mit einem Sprung von der Straße retten. Der 87-Jährige raste über die Gerhart-Hauptmann-Straße. Bei der Irrfahrt pflügte er mehrere Holzpoller und ein Verkehrsschild um. Er schleuderte mit seinem Suzuki in den Vorgarten eines Mehrfamilienhauses. Der Wagen stand zeitweise sogar senkrecht in der Luft, berichteten Augenzeugen.

Der 87-jährige verwirrte Rentner wurde nach dem Unfall leicht verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Ein Hund, der angeleint vor dem Hauseingang saß, wurde von dem fliegenden Auto zerquetscht. Er starb wenig später. Der Rentner wollte offenbar mit seinem Auto nur wenige Meter weit fahren, er hatte keine Kennzeichen an seinem Wagen. Die genaue Unfallursache bleibt durch die Polizei zu ermitteln.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen