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Hitze und Regenschauer in Rostock : Kräftezehrende Marathon-Nacht

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"Trinken, trinken, trinken, das ist das Wichtigste", sagte Sabine Junge, Einsatzleiterin vom DRK. Bei der 11. hella-Marathon-Nacht am Sonnabend hatten die Läufer aufgrund der Temperaturen keine leichten Bedingungen.

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erstellt am 05.Aug.2013 | 09:33 Uhr

Rostock | "Trinken, trinken, trinken, das ist das Wichtigste", sagte Sabine Junge, Einsatzleiterin vom Deutschen Roten Kreuz. Bei der 11. hella-Marathon-Nacht am Sonnabend hatten die Läufer aufgrund der Temperaturen keine leichten Bedingungen. "Dieses Wetter ist absolut kräftezehrend. Wir hoffen einfach, dass alles gut läuft und die Sportler gesund wieder ankommen", so Ulrike Becker, stellvertretende Geschäftsführerin des DRK-Kreisverbandes Rostock.

Über 1800 Teilnehmer meldeten sich für die Rennen an - neuer Rekord. Die meisten von ihnen liefen den Halb marathon, der an der Mautstelle am Warnowtunnel startete.

Auf dem Kurs zwischen Innenstadt und IGA-Park waren außerdem über 54 Staffeln am Start. Jeweils acht Läufer teilten sich die Strecke, die in verschieden lange Distanzen aufgeteilt wurde.

Moderator Arne Welenz, der auf der Bühne durch die Veranstaltung führte, war angetan von der Laufbegeisterung in Rostock: "Ob im Barnstorfer Wald oder im Stadthafen, man sieht immer mehr unterwegs. Diese Veranstaltung hat ein tolles Ambiente, so dass wir Rostock als ,Läuferstadt’ zeigen können."

Auf der Strecke machte den Aktiven während des Rennens nicht nur die Hitze zu schaffen - sie wurden auch von einem heftigen Regenschauer überrascht. Klitschnass kamen sie schließlich ins Ziel. Marathon-Gewinner Paul Schmidt aus Dresden verpasste dadurch sogar seine Sieger ehrung: "Ich war durchnässt und hatte keine Wechselsachen dabei", entschuldigte der schnellste Mann des Abends sein Fehlen.

Der Erste im Halbmarathon, Ts’otleho Peter Fane, war über seine 1:09:27 h glücklich: "Das ist eine gute Zeit, der Lauf war okay für mich", sagte der in Rostock lebende Mann aus Lesotho. Im September geht es für ihn zum Berlin-Marathon. Dies wird sein erster Wettkampf über die 42,195 km sein. Das große Ziel des Arztes ist Olympia 2016 in Rio de Janeiro, wo er für sein Land auf der Marathon-Strecke starten möchte.

Nach der enormen körperlichen Anstrengung war am Ende jeder froh, als die Ziellinie in Sichtweite kam. "So ein Marathon ist eine ehrliche Sportart, aber das ist der Reiz an der Quälerei", beschrieb Paul Schmidt seine Faszina tion für das Laufen.

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