Kostenbremse für das Theater

Das Große Haus des Volkstheaters ist seit Februar  2011 geschlossen. Ein Neubau soll die Spielstätte ersetzen.   geos
Das Große Haus des Volkstheaters ist seit Februar 2011 geschlossen. Ein Neubau soll die Spielstätte ersetzen. geos

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08. Februar 2012, 07:57 Uhr

Rostock | Für den geplanten Theaterneubau hat der Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) einen Zeit- und Finanzrahmen vorgegeben. "Für mich ist ganz klar, dass das neue Haus spätestens zum Stadtjubiläum am 24. Juni 2018 stehen soll", sagte er. Unabhängig vom Standort müsse dabei aber der vorgegebene Finanzrahmen eingehalten werden. Methling machte klar: "Wenn es heißt, dass für ein Theater nur 35 bis 40 Millionen Euro eingeplant sind, dann darf diese Summe auch nicht überschritten werden."

Darüber hinaus sei es wichtig, die laufenden Kosten für den Betrieb des Theaters neu festzulegen. "Es ist bis heute nicht gelungen, zu entscheiden, von wie viel Geld künftig in Rostock Theater gespielt werden soll", sagte Methling. Mit dieser Aufforderung an Theaterleitung und Bürgerschaft ziele er aber nicht auf Einsparungen beim Personal ab. "Betriebsbedingte Kündigungen wird es mit mir nicht geben", sagte er. Zuletzt hatte die Stadt die Vorbereitungen für einen Haustarif getroffen.

Für den geplanten Theaterneubau waren bislang drei Standorte im Gespräch: Rosengarten, Bussebart und Christinenhafen. Im Mai 2011 beauftragte die Bürgerschaft das Rathaus damit, einen städtebaulichen Wettbewerb für den Raum Bussebart und Christinenhafen auszuschreiben. Noch in diesem Monat sollen Zahlen für die standortunabhängigen Kosten für ein Theater vorgelegt werden. Damit sind das Stadtplanungsamt, das Volkstheater, der Kommunale Eigenbetrieb für Objektbewirtschaftung und -entwicklung und die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau beauftragt. Auch die Baugrundbegutachtung für die möglichen Standorte steht noch aus.

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