Kosmetikerin gefesselt und ausgeraubt

svz.de von
15. März 2013, 06:05 Uhr

rostock | Am Donnerstagabend ist die Polizei im Nordwesten der Hansestadt kurz nacheinander zu zwei Einsätzen gerufen worden. Gegen 20.30 Uhr überfiel ein unbekannter Täter eine 51-jährige Betreiberin eines Kosmetiksalons in der Aleksis-Kivi-Straße.

Er hielt der Frau den Mund zu, um sie ruhigzustellen, drängte sie in die Geschäftsräume zurück und fesselte sie anschließend Händen und Beinen. Im Anschluss daran, durchwühlte der Täter die Handtasche der Gefessleten und raubte ihre EC-Karte. Bevor er den Salon wieder verließ, nahm er alle Telefone aus dem Kosmetikstudio an sich und schloss die Kosmetikerin in ihrem eigenen Studio ein. Der 51-Jährigen gelang es jedoch, sich zu befreien und rief umgehend die Polizei. Die Kosmetikerin beschrieb den Beamten den Täter als etwa 1,75 Meter groß. Sein Gesicht konnte sie nicht erkennen, denn er trug eine Ski-Maske auf dem Kopf und war zudem dunkel bekleidet.

Kurz nach diesem Vorfall in Evershagen kam es gegen 21 Uhr zu einem Einbruch in das Gesundheitszentrum Lütten Klein. Ein unbekannter Mann schlug die Scheibe einer Seitentür des Gebäudes ein, hebelte gewaltsam mehrere Türen auf und verschaffte sich so Zugang zum Verkaufsraum der Apotheke. Bei seinem Einbruch löste der Tatverdächtige jedoch den Alarm der installierten Anlage aus, sodass die Mitarbeiter des beauftragten Wachunternehmens zum Tatort eilten. Ein 34-jähriger Angestellter des Unternehmens konnte den Täter noch flüchten sehen. Es gelang ihm zwar nicht, ihn einzuholen, jedoch kann er den Mann beschreiben. Demnach soll er zwischen 20 und 30 Jahren alt und zwischen 1,80 und 1,85 Meter groß sein. Zum Tatzeitpunkt trug er eine helle Jeans, eine helle Jacke sowie eine dunkle Strickmütze. Nach erstem Überblick des Apotheken-Inhabers hat der Täter nichts entwendet. Jedoch verursachte er einen Sachschaden von mehreren tausend Euro.

Das Kriminalkommissariat hat in beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen und sicherte an beiden Tatorten Spuren. Ob beide Tathandlungen im Zusammenhang stehen, ist derzeit noch unklar. Die Polizei bittet jetzt auch die Bevölkerung um Mithilfe. Kontakt: Polizeipräsidium Telefon: 038208/888 22 22, jede Polizeidienststelle oder Internetwache: www.polizei.mvnet.de

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