Bundeswehr : Korvette zu Einsatz nach Libyen unterwegs

Die Korvette 'Ludwigshafen am Rhein' wird im Marinestützpunkt Warnemünde (zu einem Einsatz vor der libyschen Küste bei der Mission 'Eunavfor Med' verabschiedet.

Die Korvette "Ludwigshafen am Rhein" wird im Marinestützpunkt Warnemünde (zu einem Einsatz vor der libyschen Küste bei der Mission "Eunavfor Med" verabschiedet.

„Ludwigshafen am Rhein“ hat ihren Heimathafen Warnemünde in Richtung Mittelmeer verlassen. Ihr Auftrag: Bekämpfung der Schleuserkriminalität und Rettung von Flüchtlingen

von
11. Januar 2016, 21:00 Uhr

Die Korvette „Ludwigshafen am Rhein“ hat am Montag ihren Heimathafen Warnemünde in Richtung Mittelmeer verlassen. Sie wird sich bis Ende April vor der libyschen Küste an der Mission „Eunavfor Med“ beteiligen, die auch „Operation Sophia“ genannt wird.

Gut 50 Angehörige verabschiedeten das Schiff mit den mehr als 60 Soldaten an Bord. Neben der Stammbesatzung von 58 Soldaten ist während des dreimonatigen Einsatzes zusätzliches Personal wie Feldjäger, Sicherungskräfte und Ärzte dabei.

Im Rahmen der „Operation Sophia“ wird das Seegebiet vor Libyen überwacht, um Aktivitäten von Schleusern einzuschränken. Die Schiffe des Verbands dürfen in internationalen Gewässern Boote anhalten und durchsuchen, bei denen der Verdacht besteht, dass sie von Schleusern genutzt werden. Sie sind berechtigt, militärische Gewalt zur Durchsetzung ihres Auftrags einzusetzen. Daneben bleibe die Aufgabe bestehen, Flüchtlinge aus Seenot zu retten, hieß es.

Die knapp 89 Meter lange „Ludwigshafen am Rhein“, die das Minenjagdboot „Weilheim“ ersetzen wird, ist die erste Korvette, die an der Operation teilnimmt. Das Schiff gehört dem 1. Korvettengeschwader mit Sitz in Rostock an. Zu ihm zählen noch die „Braunschweig“, die „Magdeburg“, die „Erfurt“ und die „Oldenburg“.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen