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Marine-Soldaten aus Hohe Düne legen Richtung Libanon ab : Korvette und Schnellboot im Einsatz

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Für den Marinestützpunkt Hohe Düne war es gestern eine Premiere: Am Vormittag sind das Flugkörperschnellboot "Frettchen" und die Korvette "Braunschweig" erstmals zum gemeinsamen Einsatz in den Libanon aufgebrochen.

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erstellt am 15.Apr.2013 | 06:20 Uhr

Hohe Düne | Für den Marinestützpunkt Hohe Düne war es gestern eine Premiere: Am Vormittag sind das Flugkörperschnellboot "Frettchen" und die Korvette "Braunschweig" erstmals zum gemeinsamen Einsatz in den Libanon aufgebrochen. Im östlichen Mittelmeer beteiligen sich beide Boote am maritimen Unifil-Einsatz der Vereinten Nationen. Die Überfahrt soll zwei Wochen dauern. Dann lösen die "Braunschweig" unter dem Kommando von Boris Bollow und "Frettchen" unter dem Kommando von Kapitänleutnant Alexander Dubitzki die Schnellboote S 71 "Gepard" und S 73 "Hermelin" ab. Diese Boote waren bereits ein Jahr lang im UN-Einsatz, um den Waffenschmuggel vor der libanesischen Küste zu verhindern. "Unsere Flotte hat sich dort ein hohes Ansehen erarbeitet", sagt Gunnar Jopp, Leiter des Stabes der Einsatzflottille. Auch die Qualität der Ausbildung der dortigen Streitkräfte habe in den vergangenen Jahren merkbar zugenommen.

Bevor die Marineboote gestern ausliefen, gab es eine feierliche Zeremonie mit dem Polizeiorchester und Angehörigen. Die mussten sich von ihren Männern, Freunden, Söhnen und Vätern für etwa vier Monate verabschieden. An Bord und an Land flossen einige Tränen. Auch die siebenjährige Julia Antonia Signetzki wollte ihren Papa am liebsten nicht gehen lassen. Fest klammerte sie sich an den Oberbootsmann Thomas Signetzki. Nachher winkte sie noch mit ihrer Omi Kerstin Signetzki am Ufer, als das Schnellboot mit Musik und Böllerschüssen in den Einsatz verabschiedet wurde. Bis zur letzten Ecke winkten auch Rieke (9) und Jesko (7) Altwein. Ihr Papa ist Kapitänleutnant Gilbrecht Altwein, der auf der "Braunschweig" mitfährt. Die Kinder reisten mit ihrer Mama Kathrin extra aus Stralsund an, um ihrem Papa hinterherzuwinken.

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